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Ministerium will Sparen einfach machen

Geräte in Backstuben ziehen massig Energie.  (Quelle: Archiv / Elekom)+
Geräte in Backstuben ziehen massig Energie. (Quelle: Archiv / Elekom)

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Klein- und Mittelständler sollen ihre Energiedaten kostenfrei online verwalten können.

Berlin (abz). Das vom geförderte "Energiesparkonto für Unternehmen" will helfen, Sparmöglichkeiten zu erkennen und Energiekosten zu senken. Mit der Energiemanagement-Software auf www.unternehmen.energiesparkonto.de sollen Firmen  ihre Energiedaten kostenlos online verwalten können - vom Strom und der Heizenergie bis zum Fuhrpark und dem Wasser.

"Das Energiesparkonto zeigt, in welchen Bereichen ein Unternehmen wie viel Energie verbraucht. Komplizierte Zusammenhänge werden durch Grafiken verständlich gemacht. Damit sehen Unternehmer sofort, wo sie sparen können", sagt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der gemeinnützigen co2online GmbH, die das Konto entwickelt hat. Zudem ließen sich mit der Online-Software Zielwerte für den Energieverbrauch festlegen und Mitarbeiter tagesaktuell über Sparerfolge informieren.

"Das ist ein positives Signal"

Auch Christian Noll, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz,  sieht im Energiesparkonto ein positives Signal an Klein- und Mittelständler: "Große Unternehmen kümmern sich häufig sehr genau um ihren Energieverbrauch. Bei Klein- und Kleinstunternehmen ist das oft anders. Viele kennen ihren Strom- und Wärmeverbrauch nicht richtig - und wissen deshalb nicht, wie leicht sie sparen könnten. Das Monitoring mit dem Energiesparkonto ist für sie ein guter erster Schritt, um mit dem Energiesparen zu beginnen und ihre Energiekosten zu senken."


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