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Mayer schließt Standorte

„La Maison du Pain“-Standorte sind von der Insolvenz nicht betroffen.+
„La Maison du Pain“-Standorte sind von der Insolvenz nicht betroffen.

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Frankfurter Filialist insolvent. Aber es geht weiter.

Frankfurt Es kriselt schon seit ein paar Monaten. Anfangs ging es noch um Gehälter, die Geschäftsführer nicht oder schleppend zahlte, was auch die Gewerkschaft auf den Plan gerufen hat. Jetzt musste die Traditionsbäckerei Mayer anmelden, wie verschiedene Tageszeitungen berichteten.

Aber wie es aussieht, kann das Frankfurter Unternehmen weitergeführt werden, hat der vorläufige Insolvenzverwalter gegenüber der Presse betont, nachdem er sich ein Bild von der wirtschaftlichen Situation des Filialisten mit rund 200 Mitarbeitern gemacht hatte.

Allerdings müsse man sich voraussichtlich von sechs bis acht der insgesamt 27 Filialen trennen, da sie defizitär arbeiteten. Davon betroffen sind dann auch 30 bis 40 Mitarbeiter, denen gekündigt werden müsse, so Fabio Algari.

Ein wichtiges Argument für die Fortführung der Bäckerei Mayer ist, dass die Produktionsstätte vernünftig aufgestellt sei und die Produkte in den meisten Filialen gut ankommen, wie der Insolvenzverwalter betont.

Von der Insolvenz nicht betroffen sind übrigens die fünf „La Maison du Pain“-Standorte im Großraum Frankfurt, Sulzbach im Taunus und Wiesbaden. Sie werden von Oliver Mayer als Geschäftsführer eigenständig geführt und weiterhin von der Bäckerei Mayer beliefert, wie es im Unternehmen heißt.

Die Jalousien bleiben unten: Die Bäckerei Brede hat geschlossen.
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