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US-Konzern kauft deutschen Großbäcker

Die Buns für Burger King könnten bald von einem amerikanischen Konzern kommen. (Quelle: pixabay.com/ skeeze)+
Die Buns für Burger King könnten bald von einem amerikanischen Konzern kommen. (Quelle: pixabay.com/ skeeze)

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Ein amerikanisches Unternehmen schluckt den größten Softbrötchenlieferanten einiger Fast-Food-Ketten.

Bönen (abz). Der texanische Großbäcker und Lebensmittelkonzern C.H. Guenther & Son Inc. (CHG) hat alle Anteile des deutschen Softbrötchenherstellers WBack gekauft. Nach Informationen der Zeitung „Welt“ beliefert WBack als Hersteller von Burgerbrötchen, sogenannten Buns, nicht nur die Fast-Food-Kette Burger-King, sondern versorge auch andere Systemgastronomen und Hotdog-Anbieter mit seinen Produkten.

WBack wurde einst von der Großbäckereifamilie um Paul Wendeln gegründet. Im Jahr 2003 habe Sohn Peter Wendeln zunächst die Mehrheit an WBack an einen Finanzinvestor abgegeben. Nun stehe der Verkauf der gesamten Anteile der Dachgesellschaft WBack Holding an den amerikanischen Konzern an.

Eigenen Angaben zufolge stellt WBack mehr als zwei Millionen Backwaren am Tag her und sei damit der größte Bäcker von Soft Buns in Deutschland.

Mit dem Einstieg des US-Unternehmens bei WBack verstärkt sich die Präsenz der Amerikaner im Soft-Buns-Geschäft. CHG beliefere bereits McDonald’s-Restaurants in Kanada und Großbritannien mit Buns. Durch die Übernahme käme nunmehr als Kunde – zumindest in Deutschland – dazu.

Burger King will in den kommenden sechs bis sieben Jahren sein Filialnetz in Deutschland um 300 neue Standorte erweitern.
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