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Den Osten neu verkosten

Bäckermeister Jens Hennig lässt die Brötchen in seinen Filialen verkosten. (Quelle: pixabay.com/congerdesign)+
Bäckermeister Jens Hennig lässt die Brötchen in seinen Filialen verkosten. (Quelle: pixabay.com/congerdesign)

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Ein sächsischer Bäckermeister spürt den Geheimnissen der früher beliebten Ostsemmel nach und entdeckt interessante Zusammenhänge.

Dresden (abz). hat sich auf die Suche nach dem Brötchengeschmack seiner Kindheit gemacht – mit Erfolg. Im Zuge seiner Projektarbeit für die Ausbildung zum näherte sich der Bäckermeister aus Zwenkau nahe Leipzig dem Geschmack mit wissenschaftlichen Methoden an, wie tag24 online schreibt.

„Das Ostbrötchen als solches hat es nie gegeben“, sagt Hennig gegenüber dem Portal. Jeder Meister habe sein eigenes Verfahren gehabt. Bei seinen Forschungen habe er jedoch viele Geheimnisse entdeckt, was die Ostsemmel von damals so besonders gemacht habe und stellte nun eine Art Reinheitsgebot auf: Mehl, Wasser, Salz, Hefe und Malz – mehr gehöre nicht rein. Darüber hinaus hätten sich einige Zutaten sowie die Dauer der Reifungsprozesse erheblich unterschieden. Auch habe die Ostsemmel ein kleineres Volumen wie heutige .

Aktuell führe Hennig in seinen Filialen Verkostungsaktionen durch, ergänzt durch Fragebögen. Damit soll bei den Kunden abgefragt werden, ob die Semmeln schmecken wie zu DDR-Zeiten.


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