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Manege frei für die Konditoren

Die Konditoren sind Meister der Patisserie. Das beweisen Sie bei der Iba immer wieder aufs Neue. (Quelle: Kauffmann/Archiv)+
Die Konditoren sind Meister der Patisserie. Das beweisen Sie bei der Iba immer wieder aufs Neue. (Quelle: Kauffmann/Archiv)

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Iba-UIBC-Cup

Spitzenkonditoren aus Asien und Europa wetteifern von heute an um die Goldmedaille. Ihr Thema: Zirkus. Aus Deutschland mischen Annika Früholz und Thomas Lakner mit.

München (abz). Sie beherrschen die Kunst der süßen Verführung, die Konditoren-Teams aus Südkorea, Taiwan, Norwegen und Deutschland. Und beim Iba-UIBC-Cup der konkurrieren sie um den Titel. Der internationale findet alle drei Jahre im Rahmen der auf dem Messegelände München statt. „Der Iba-UIBC-Cup hat einen ganz besonderen Reiz, weil sich hier die besten Konditoren von zwei Kontinenten messen“, sagt Gerhard Schenk, Präsident des Deutschen Konditorenbunds und Vizepräsident der International Union of Bakers and Confectioners (UIBC). In diesen Ländern genieße die Patisserie hohes Ansehen, so Schenk weiter. „Es ist spannend zu beobachten, wie sie arbeiten, inwieweit sich die Herangehensweisen unterscheiden und welche Schaustücke sie fertigen.“

Heute geht’s los

Der Startschuss für den Wettbewerb fällt heute um 9.30 Uhr. Dann beginnt auf der Messe der zweitägige Wettbewerb um die Krone der Konditoren. In den vier Schaubackstuben in Halle B3 zaubern die zweiköpfigen Teams vor den Augen des Messepublikums ihre süßen Kreationen. Bis morgen um 13 Uhr haben sie Zeit, die Aufgaben zu meistern. Die Siegerehrung findet dann um 15 Uhr im Iba-Forum statt. Das Thema in diesem Jahr lautet – wie beim Cup der Bäcker - „Zirkus“. Hierzu produzieren die Teilnehmer ein Dekorstück, drei unterschiedliche Petits Fours, drei verschiedene Pralinen, zwei Figuren sowie eine Landesspezialität, in die eine Torte integriert ist. Neben der perfekten Vorbereitung sieht Schenk eine weitere Eigenschaft für den Sieg ausschlaggebend: die mentale Stärke. „Die Teilnehmer müssen auf den Punkt genau fit sein, fast schon wie im Hochleistungssport. Und sie müssen ihr maximales Können abrufen – an zwei Tagen hintereinander.“

Aus Deutschland treten Annika Früholz aus Steinheim und Thomas Lakner aus Göggingen an. Ihre Konkurrenten beim Iba-UIBC-Cup in München sind Cathrine Nilsen und Hege Andersen Høgstø aus Norwegen, Dong-woo Lee und Hyunk-jin Kwon aus Südkorea sowie Peng Hao und Terry Yang aus Taiwan.


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