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Lieken will wachsen – und baut

Lieken produziert Brote für den Handel.  (Quelle: Unternehmen)+
Lieken produziert Brote für den Handel. (Quelle: Unternehmen)

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Investition

Bake-off-Stationen haben sich etabliert. Der Markt verändert sich weiter genauso wie die Anforderungen der Kunden im LEH. Darauf reagiert die .

Düsseldorf (abz). Der Brot- und Backwarenkonzern Lieken rüstet sich mit vielen Mio. Euro für die Zukunft. Seit 2013 gehört das Unternehmen zum tschechischen Agrarkonzern Agrofert. Der kündigt im Gespräch mit der Lebensmittel Zeitung (LZ) an, mehr als 400 Mio. Euro zu investieren, auch in seine in Osteuropa. In einer ersten Stufe sollen noch dieses Jahr etwa 100 Mio. Euro in die Produktion gesteckt werden. Davon profitieren unter anderem die Standorte Lüdersdorf in Norddeutschland und Lünen in Nordrhein-Westfalen. Sie sollen modernisiert werden. Dort sollen, so die LZ, künftig TK-Brote und TK–Brötchen auf modernsten Linien produziert werden.

Neubau in Deutschland

In einer zweiten Stufe wird der erste neue im Süden zwischen Frankfurt und München gebaut. Notwendig seien auch hohe Investitionen in Reinraumtechnik bei bestehenden Großbäckereien, um die Produktion zentrallagerfähig zu machen, wie es heißt. Dazu müsse die Resthaltbarkeit und Frischhaltung der Ware verlängert werden, ohne dabei das Thema Clean Label zu vernachlässigen.

Lieken hat zurzeit zwölf Großbäckereien in Deutschland. Der Standort Pfungstadt soll spätestens im ersten Quartal 2015 geschlossen werden. Weitere kleine Standorte könnten stillgelegt werden. Nischenkategorien wie Frischkuchen werden dem Bericht zufolge abgeschnitten. Beendet ist auch die Zusammenarbeit mit Christoph Kempkes. Er ist erst seit Februar Vorstandsvorsitzender, nun haben sich die Partner "in beiderseitigem Einvernehmen" getrennt. Gesucht wird nun ein Vorstand für Produktion und Logistik.

Lieken produziert unter anderem Toast für den Einzelhandel.
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