ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Lidl wird zu Hause bescheiden und schielt in die USA

Weitere Artikel zu


Der Discounter wollte rund 3 Mrd. Euro in die Modernisierung der deutschen Filialen stecken / Die Pläne haben sich aber geändert

neckarsulm (wo). Im Sommer 2016 hatte ein großes Investitionsprogramm in das Filialnetz in Deutschland angekündigt. Rund 3 Mrd. Euro sollten in die der rund 3200 Filialen fließen. Die Pläne sind teilweise auch schon umgesetzt. Doch jetzt wurde das ehrgeizige Modernisierungsprojekt ausgebremst, wie die Immobilien-Zeitung berichtet. Die Erneuerung des deutschen Filialnetzes solle weniger ambitioniert ausfallen und Filialen lediglich aufgehübscht werden.

„Anders als bei Kaufland ist bei Lidl zu viel Geld ausgegeben worden“, wird Klaus Gehrig aus dem Vorstand der Schwarz-Gruppe in der LebensmittelZeitung mit Seitenhieb auf den im Februar geschassten Lidl-Chef Sven Seidel zitiert. „Die Zeit der ‚Glaspaläste‘ ist bei Lidl vorbei“, titelt die Immobilen-Zeitung und schreibt, dass auf großzügig ausgelegte Neubauten weitgehend verzichtet werden solle.

Stattdessen soll künftig vor allem in die Renovierung bei Kaufland und in den Aufbau eines Filialnetzes in den USA investiert werden. Dort eröffneten Mitte Juni die ersten zehn Filialen, denen laut Zeit Online binnen eines Jahres 100 weitere folgen sollen.

Siehe auch Kommentar

Wichtiger Bestandteil der Modernisierung: die auffällig gestalteten Backstationen.
Auch interessant

Aldi Nord macht sich frisch

Von Reinald Wolf Essen Jetzt ist es amtlich: Aldi Nord wird mehr als 5 Milliarden Euro in die Modernisierung der Filialen investieren, wie einer Pressemeldung des Unternehmens zu entnehmen ist. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel