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Industrie will Ampel light

Lebensmittelkonzerne gehen mit einer „verträglicheren“ Form der Nährwert-Ampel in die Offensive.   (Quelle: Fotolia/TwilightArtPictures)+
Lebensmittelkonzerne gehen mit einer „verträglicheren“ Form der Nährwert-Ampel in die Offensive. (Quelle: Fotolia/TwilightArtPictures)

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Konzerne tischen eine „weiterentwickelte“ Version der Nährwertkennzeichnung auf – und beleben damit wieder das Thema.

Stuttgart (abz). , Coca Cola, Mars, , Pepsi und Unilever machen einen Teil ihres Umsatzes mit Zucker und Fett. Kein Wunder, dass diese Unternehmen sich bisher erfolgreich gegen die Einführung einer Näherstoff-Ampel nach englischem Vorbild gewehrt haben.

 Jetzt sind die Lebensmittelkonzerne in Sachen Ampel aber in die Offensive gegangen, wie verschieden Medien berichten. Seit einiger Zeit laufe der Vorstoß für eine „weiterentwickelte Farbkennzeichnung“, heißt es.

 Mit dieser Initiative wollen die Konzerne offenbar das Heft des Handels in der Hand behalten und die Auswirkungen einer eventuellen Kennzeichnung von hohen Zucker-, Salz- oder Fettmengen abzuschwächen.

Verbraucherschützer kritisieren demnach, dass die Konzerne die Kriterien in ihrem Sinne verändern, damit die Ampel seltener auf Rot springe. Unter anderem dadurch, dass kleinere Portionen angeboten werden. Quasi mit Blick auf eine Ampel ligth.

Noch weiß man nicht, auf was die Initiative hinausläuft. Aber dass gerade die Lebensmittelkonzerne aktiv werden, lässt vermuten, dass das Thema bald wieder in aller Munde und noch lange nicht vom Tisch ist.

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