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Foodwatch fordert mehr Transparenz

Vor einem Jahr wurde das Insektengift Fipronil in Eiern entdeckt. (Quelle: Fotolia/Nudda Chollamark)+
Vor einem Jahr wurde das Insektengift Fipronil in Eiern entdeckt. (Quelle: Fotolia/Nudda Chollamark)

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Der Verein macht sich für eine umfassende Reform des Lebensmittelrechts in Europa stark.

Stuttgart (abz). Knapp ein Jahr nach Entdeckung des Insektengifts Fipronil in Millionen Eiern warnt der Verbraucherverband vor neuen Lebensmittelskandalen in der Europäischen Union. Diese seien wegen Lücken im EU-Recht nur eine Frage der Zeit, zitiert die Lebensmittel Zeitung (LZ) den Geschäftsführer. Foodwatch fordert demnach strengere EU-Regeln zum Schutz vor verunreinigten oder gesundheitsschädlichen Lebensmitteln. Laut EU-Kommission sollen Verbesserungen bereits veranlasst worden sein.

Foodwatch verlangt Änderungen im EU-Lebensmittelrecht, damit Nahrungsmittel über die gesamte Produktionskette hinweg rückverfolgbar werden. Behörden müssten zudem bei Verstößen schnell und umfassend die Öffentlichkeit informieren. Im Fipronil-Skandal sei das erst mehr als zwei Monate nach ersten Kenntnissen der belgischen Behörden über die Verunreinigung der Fall gewesen.

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