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Lantmännen auf Sparkurs

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Wirtschaft

400 Mitarbeitern sollen entlassen werden

Stockholm (age). Die Lantmännen-Gruppe, Schwedens größte Bezugs- und Absatzgenossenschaft, ist auf Sparkurs.

Im jüngsten Halbjahresbericht hatte das Unternehmen im Zuge der Wirtschaftskrise einen Nettoverlust von 196 Mio. Schwedische Kronen (19,1 Mio. Euro) ausgewiesen.

Um die Kosten zu senken, soll jetzt eine Umstrukturierung durchgeführt werden. Ab dem 1. Oktober wird es vier Geschäftsbereiche geben, nämlich Landwirtschaft, Maschinen, Energie und Nahrungsmittel.

Stark mit TK-Backwaren

Lantmännen ist in Europa vor allem auch mit ihrem Umfangreichen Angebot von Tiefkühlbackwaren erfolgreich aktiv. Zu den Tochterunternehmen gehören unter anderem Gramss Backstuben oder der Britische Großbäcker Eurobuns.

Es ist anzunehmen, dass dieser Bereich von den Stellenstreichungen nicht besonders stark betroffen ist.

Aber das auf Pflanzenzucht spezialisierte Tochterunternehmen Svalöf Weibull, international bekannt als SW Seed, soll innerhalb der Sparte Landwirtschaft als getrenntes Geschäftsfeld geführt werden. Lantmännen erhofft sich durch die Neustrukturierung über drei Jahre hinweg Einsparungen von 400 Mio. Schwedische Kronen (38,9 Mio. Euro).

Diese Einsparungen sollen allerdings auch durch die Streichung von 400 Arbeitsplätzen erreicht werden

Wie das Unternehmen mitteilte, muss ein Großteil der betroffenen Mitarbeiter bereits im Herbst 2009 den Hut nehmen. Der Stellenabbau betrifft Standorte in allen Ländern, in denen Lantmännen aktiv ist. „Leider sind Entlassungen notwendig; wir müssen Ressourcen freischaufeln, um in das Marketing sowie in Forschung und Entwicklung investieren zu können“, erklärte Lantmännen-Präsident Per Strömberg in Stockholm. Dadurch werde die Rentabilität des Unternehmens langfristig gestärkt.

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