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Hitze mindert Ernteerträge

Bei Weizen rechnet der Landwirtschafts-Verband in diesem Jahr mit geringeren Erträgen.   (Quelle: Archiv/Kauffmann)+
Bei Weizen rechnet der Landwirtschafts-Verband in diesem Jahr mit geringeren Erträgen. (Quelle: Archiv/Kauffmann)

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Der Rheinische Landwirtschafts-Verband sieht jedoch keine Notwendigkeit, die Preise für Brot und Brötchen zu erhöhen.

Bonn (abz). Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) rechnet nach einem Bericht des Bonner General-Anzeigers wegen der Hitze in den vergangenen Wochen mit einer früheren Reife des Weizens von bis zu drei Wochen. Daher würden nicht so gute Erträge erwartet, was auch Einfluss auf den Weizenpreis haben könnte. In Erwartung nicht so guter Erträge hätten an der Warenbörse bereits die Getreidepreise leicht angezogen, zitiert die Zeitung den RLV.

Auch Gerste müsse früher als üblich geerntet werden. Die Bestände auf sandigen Böden seien notreif. „Trotzdem dürften die Erträge im Durchschnitt liegen“, teilte der RLV mit. In der Rheinschiene habe die Gerstenernte begonnen.

Die Befürchtung, dass Brot und Brötchen durch die schlechte teurer würden, sei unbegründet, so der RLV. Denn der Anteil des Weizenpreises am Brötchen liege bei unter einem Cent. Seien die Weizenpreise niedrig, seien es etwa 0,7 Cent, seien sie hoch, liege der Marke bei 0,9 Cent. Strom und Energie sowie Arbeitskosten seien die Hauptkostenfaktoren. Deshalb fordert der RLV „Augenmaß“ bei der augenblicklichen Diskussion um eine mögliche Erhöhung der Brot- und Brötchenpreise.


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