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Kunden auf emotionaler Ebene binden

BIV-Betriebsberater Mathias Götting (links) und Landesinnungsmeister Karl-Heinz Wohlgemuth führten durch die Jahrestagung.  (Quelle: BIV/Herms)+
BIV-Betriebsberater Mathias Götting (links) und Landesinnungsmeister Karl-Heinz Wohlgemuth führten durch die Jahrestagung. (Quelle: BIV/Herms)

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Markenbildung

Modernes Marketing und Praxiswissen auf betriebswirtschaftlicher Tagung in Hannover: Das müssen Bäcker beachten, um sich im Markt zu profilieren.

Hannover (abz). Im Prinzip ist die Entwicklung einer ganz einfach: Man muss ein Produkt haben bzw. kreieren und davon seine Kundschaft überzeugen. Gerade an dieser Stelle wird die Sache aber zur Herausforderung, erfuhren die Teilnehmer der betriebswirtschaftlichen Jahrestagung im Bäckeramtshaus in Hannover. Der Bremer Marketingexperte Erich Wankerl machte deutlich, dass es nicht reiche, zum Beispiel ein Logo für sein Produkt zu entwickeln. Vielmehr müsse man es schaffen, den Kunden abseits rationaler Entscheidungskriterien auf der emotionalen Ebene zu binden.

Markenpositionierung, Corporate Design, Unternehmenskommunikation per Sprache, Design, Bild und Videofilm – es sind viele Themenfelder, die , Betriebsberater beim Bäckerinnungsverband Niedersachsen/Bremen, mit der Zusammenstellung der Seminarthemen aufgreift. Referent Erich Wankerl erläutert den Zuhörern viele Grundbegriffe anhand von Beispielen aus dem Bäckerhandwerk. Was in der Theorie so einleuchtend klingt, ist in der Praxis ein hartes Stück Arbeit. Denn man muss seine Kundschaft genau kennen, seine Vorlieben ebenso wie seine Toleranzgrenzen. Man muss persönlich als Unternehmer und als Firma, also zusammen mit den Mitarbeitern, die Identität des Unternehmens entwickeln, Imagebildung betreiben. Dazu gehört auch, sich durch Differenzierung vom Wettbewerb abzuheben, das Besondere seiner Marke/n herauszustellen und damit eine Botschaft zu formulieren, die die Zielgruppe anspricht und an sich bindet. Kurz gesagt: Man muss Anziehungskraft entwickeln.

Mehr dazu in der kommenden ABZ 17 am 29. August.


Lesen Sie hierzu folgende Bücher


  • Frühstück - Chancen für die Bäckerei
    Werner Kräling | Pierre Nierhaus | Bernd Kütscher | Rainer Veith

    Frühstück - Chancen für die Bäckerei

    Das Buch „Frühstück – Chancen für die Bäckerei“ bietet alles Wissenswerte rund um das Frühstücksgeschäft.

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  • Brot
    Werner Kräling | Meinolf Kräling

    Brot

    Ein mediterranes Weizenbrot mit Rucola und Feta gebacken, das softe Dinkel-Hafer-Quark-Brot, ein Vollkornschrotbrot mit Cranberries und das super saftige Roggenmischbrot - es gibt sie: ausgewählte bekannte und neue Brotsorten, die den Käuferwünschen unserer modernen Gesellschaft entsprechen.

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  • Der neue clevere Bäcker
    Bernd Kütscher

    Der neue clevere Bäcker

    Dieses Buch, das mittlerweile in der 4. und stark erweiterten Neuauflage erscheint, ist ohne Übertreibung zum echten Standardwerk geworden, das in keiner Bäckerei fehlen darf!

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  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

    Snacks

    Das Spektrum der Snacks ist riesig: Belegte Brötchen, Brote, Sandwiches, Bagels, Seelen, Waffeln, Muffins, Fladenbrote, gebackene Snacks, Panini, Pizza, Strudel, Zwiebelkuchen, Quiches, Flammkuchen und kleine Gerichte.

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  • Eismanufaktur
    Uwe Koch

    Eismanufaktur

    Cremig-süßes Vanilleeis, knackig-frisches Stracciatella oder samtig-herbes Schokoladeneis – bei diesen Worten läuft vermutlich jedem das Wasser im Munde zusammen.

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Hier wird der Betrieb selbst zur Marke: das Baumkuchenhaus in Wernigerode in Form eines Baumkuchens.
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