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Bei Anruf Betrug

Telefonabzocke: Am besten gleich auflegen.  (Quelle: Rainer Sturm/Pixelio.de)+
Telefonabzocke: Am besten gleich auflegen. (Quelle: Rainer Sturm/Pixelio.de)

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Kriminalität

Handwerkskammer München-Oberbayern warnt vor dubiosen Anzeigenverkäufern.

München (abz). Die München-Oberbayern warnt vor dubiosen Anzeigenverkäufern, die derzeit verstärkt Handwerker kontaktieren. Die Betrüger rufen vor allem in Stoßzeiten bei den Betrieben an und versuchen, die Handwerker in ein Gespräch zu verwickeln. Außerdem drängen sie darauf, das Gespräch mitzuschneiden, um so später die vermeintliche Zustimmung des Handwerkers zu dem Anzeigenkauf belegen zu können. "Die Anrufer bieten Anzeigen in Adressverzeichnissen an. Diese Datenbanken existieren zwar, sind aber oft regelrechte Adressgräber, die niemand kennt und nutzt", betont Rechtsanwalt Holger Scheiding, der bei der Handwerkskammer die Betriebe rechtlich berät.

Ein Problem für die Betriebe: Die Verträge können nicht einfach wiederrufen werden. Die Kammer weist darauf hin, dass Gewerbetreibende im Gegensatz zu Verbrauchern kein Widerrufsrecht bei so genannten "Fernabsatzverträgen" haben, die per , Fax oder Internet abgeschlossen werden. Da eine arglistige Täuschung bei solchen "Kaltakquise-Anrufen" ebenfalls schwer nachzuweisen sei, rät Scheiding: "Am besten sofort auflegen!"

Telefonabzocke: Am besten gleich auflegen.
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