ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Knackis mit viel Teiggefühl

Der Panettone aus dem Gefängnis von Padua ist reine Handarbeit. (Quelle: Symbolbild/w.r.wagner/pixelio.de)+
Der Panettone aus dem Gefängnis von Padua ist reine Handarbeit. (Quelle: Symbolbild/w.r.wagner/pixelio.de)

Weitere Artikel zu


Konzept

In der Pasticceria Giotto backen Schwerverbrecher auf höchstem Niveau – auch der Papst ist Fan.

Padua (abz). backen im von Padua in Norditalien für die Giotto – und das mit großem Erfolg. So gewinnen die , von denen im Jahr rund 70.000 hergestellt werden, regelmäßig die renommiertesten Preise und gehören zu den besten Italiens. Auch der Papst isst den Kuchen. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“.

Das Unternehmen werbe ganz offensiv auch mit der besonderen Herkunft: „Der Panettone aus dem Gefängnis von Padua“ stehe auf edlen Kartons.

Die Kuchen entstehen in reiner Handarbeit. Im Gefängnis arbeitet die mit 40 Gefangenen und zehn externen Profis. Neben Panettone fertigt sie hier auch feine Kekse, Grissini und frische Patisserie.

Die Häftlinge bekommen einen Lohn, der etwas niedriger ist als Gehälter, die außerhalb des Gefängnisses für ähnliche Tätigkeiten gezahlt werden. Rund 1000 Euro seien es im Monat, die auf ein Konto im Gefängnis gehen. Auch in die Rentenkasse werde für die Betroffenen eingezahlt.

Während es in Deutschland normal ist, dass Inhaftierte arbeiten, ist das in die Ausnahme. Nur etwa 1000 von 60.000 Häftlingen in italienischen Gefängnissen haben einen geregelten Arbeitstag.

Der Panettone aus dem Gefängnis von Padua ist reine Handarbeit.
Auch interessant

Knackis mit viel Teiggefühl

In der Pasticceria Giotto backen Schwerverbrecher auf höchstem Niveau – auch der Papst ist Fan. mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel