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Konzentration angekündigt

Zieht Standortschließung in
Betracht: Christoph Kempkes, Vorstandssprecher VK Mühlen AG.+
Zieht Standortschließung in Betracht: Christoph Kempkes, Vorstandssprecher VK Mühlen AG.

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VK Mühlen AG prüft Zukunftsoptionen des Mühlenstandorts Frankfurt am Main

Hamburg (p). Nach den Turbulenzen der vergangenen Jahre prüft die VK Mühlen AG derzeit die Zukunftsoptionen seines Mühlenstandorts in Frankfurt am Main. „Im Rahmen unserer Offensive zur Steigerung unserer Wettbewerbsfähigkeit überprüfen wir auch den Standort Frankfurt“, so Christoph Kempkes, Vorstandssprecher der VK Mühlen AG. Dort sind zurzeit 40 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mühle hat einen Anteil von rund fünf Prozent an der Gesamtvermahlung von VK Mühlen.

Kempkes ist seit letztem Jahr Vorstand des Konzerns und hat sich nach Firmenangaben zum Ziel gesetzt, das Unternehmen wettbewerbsfähiger und dadurch zukunftsfähig zu machen. „Das schaffen wir nur, wenn wir unsere Strukturen vereinfachen, insgesamt effizienter werden und unsere Leistung steigern. In diesem Zusammenhang analysieren wir auch unseren Standort Frankfurt.“ Kempkes sieht für die Frankfurter Mühle zwei Optionen: „Entweder können wir am Ort modernisieren oder wir müssen übersiedeln.“

Bei einer Schließung des Standorts würde die bisherige Vermahlungsmenge von rund 120.000 Tonnen auf andere, technisch moderner ausgestattete Mühlen des Konzerns verlagert werden. VK Mühlen verfügt dank seiner deutschlandweiten Präsenz über ausreichend Kapazitäten, um seine Kunden auch nach einer eventuellen Schließung der Mühle zu beliefern.

Vorstandssprecher Kempkes betont zudem: „Wir sind noch ganz am Anfang dieses Prozesses. Klar ist aber, dass wir im Falle einer Verlagerung der Vermahlung besonders qualifizierten Fachkräften alternative Arbeitsplätze anbieten werden.“ Sollte der Standort geschlossen werden, werde VK Mühlen auf die Stadt Frankfurt zugehen, um die Zukunft der Liegenschaft zu besprechen.

Die VK Mühlen AG mit Sitz in Hamburg ist in den vergangenen Jahren ins Visier der Kartellbehörden gekommen und muss mit hohen Strafen rechnen. Unter anderem deshalb wurde der damalige Vorstandsvorsitzende Rolf Brack 2010 gefeuert.

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