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Kids als Kunden anfüttern

Kids als Kunden anfüttern (Quelle: Unternehmen)+
Kids als Kunden anfüttern (Quelle: Unternehmen)

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Kommentar

Mars, Snickers, Bounty, Twix, Hanuta und das ganze Arsenal der Zuckerbomben aus den Versuchslabors der Lebensmittelindustrie lassen grüßen. Aber weit gefehlt, wer meint, hier handelt es sich um einen weiteren Werbeblock für diese Kriegserklärungen an die verzweifelten Versuche der Eltern, ihre Kinder gesund zu ernähren. Denn diese teils chemischen Kampfwaffen mit Suchtfaktor sollte man eigentlich aus dem Verkehr ziehen.

Auch wenn der eine oder andere Bäcker mit diesem Zusatzsortiment ein paar Cent verdienen sollte. Ja, Kinder und Jugendliche stehen nach wie vor auf diese „Muntermacher zwischendurch“. Vor allem im Zusammenhang mit dem Schulweg und der Schule laufen die quasi en passant mit, wie der Chinese zu sagen pflegt. Das geht schon seit Jahrzehnten so – mit einer fast gesunden Weiterentwicklung des Angebots um Burger, Döner und der Schülerpizza.

Jetzt hört der Spaß aber auf. Spätestens damit, dass zu viele Kinder fettleibig sind und sich sogar Diabetes auf dem Schulweg holen. Denn die Wegelagerer der Lebensmittelindustrie greifen da einen Großteil der Schulverpflegung ab.

Zum Schaden der Kinder und Jugendlichen – und der Bäcker, die versuchen, mit gesunden Angeboten rund um Backwaren in diesem Segment aktiv zu sein. Leider mit überschaubarem Erfolg. Das sollte die Kollegen aber nicht abhalten, diesbezüglich am Ball zu bleiben. Denn mit pfiffigen Snackangeboten und Schulaktionen rund um Backenwaren können Kids auch als Bäckereikunden angefüttert werden.


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