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Junge Kunden bieten Potenzial

Der Cappuccino ist nach wie vor der Renner im Außer-Haus-Geschäft mit Kaffee.  (Quelle: Kaffeeverband/ Stachowske)+
Der Cappuccino ist nach wie vor der Renner im Außer-Haus-Geschäft mit Kaffee. (Quelle: Kaffeeverband/ Stachowske)

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Kaffeemarkt

Wer junge und mittlere Zielgruppen mit hochwertigen und speziellen Angeboten anspricht, kann im Ausschank und Verkauf zulegen.

Hamburg (abz). Kaffee ist mit einer Menge von durchschnittlich 165 Litern pro Kopf das meistkonsumierte Getränk in Deutschland und einer der größten Margenbringer im . Ein Viertel des jährlichen Kaffeegesamtkonsums wird bereits außer Haus getrunken – mit steigender Tendenz, wie der Deutsche in einer Konsum-Studie herausgefunden hat.

Insbesondere im Bereich der jungen und mittelalten Zielgruppe seien die Wachstumspotenziale im dynamischen Außer-Haus-Markt bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Aber auch am Arbeitsplatz, der volumenmäßig etwa zwei Drittel des Außer-Haus-Vertriebsmarktes ausmacht, bestehe weiteres Potenzial: Bereits jetzt bieten knapp 60 Prozent der Arbeitgeber in ihrem Unternehmen Kaffee an – sei es kostenlos oder kostenpflichtig.

Weitere 40 Prozent des Außer-Haus-Volumens werden in Bäckereien, Restaurants und Hotels konsumiert – mit zum Teil deutlichen Unterschieden hinsichtlich der nachgefragten Kaffee-Getränke: Während zu Hause 76 Prozent des Konsums auf „einfachen“ Kaffee (schwarz oder mit Milch) entfallen, wird im Außer-Haus-Geschäft ein deutlich höherer Anteil an Kaffeespezialitäten getrunken, in der Spitze 70 Prozent in Coffeeshops/-bars.

Wem es gelinge, sein Angebot auf die individuellen Konsummuster zuzuschneiden, dürfe sich sicher nicht nur auf zufriedenere und treuere Kunden freuen, sondern auch auf steigende Umsätze, so das Fazit des Kaffeeverbands.

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