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Kaffee und Snacks vom Rad

Alles dran und drin, was man zum Herstellen eines Kaffees benötigt.  (Quelle: Unternehmen)+
Alles dran und drin, was man zum Herstellen eines Kaffees benötigt. (Quelle: Unternehmen)

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Das Coffee-Bike-Konzept zielt auf die mobile Versorgung bei Events

Man kennt das von Asien oder auch aus alten Filmen: Das ist ein Multifunktions-Transportmittel und trägt alles, was vorstellbar oder für Europäer auch manchmal nicht vorstellbar ist. Dass mit Fahrrädern sogar ein mobiler Coffeeshop direkt in Fußgängerzonen, auf Volksfeste oder zu anderen Großereignisse gekarrt wird, hört sich exotisch an, ist aber ein Franchisekonzept der Coffee-Bike GmbH. Mittlerweile hat sich daraus ein Geschäftsmodell entwickelt, das in seiner speziellen Nische erfolgreich ist, aber dadurch gleichzeitig am lukrativen Markt des Außer-Haus-Verzehrs für Bäckereien ein Stück abzwackt.

Rund 60 Partner haben sich europaweit seit 2011 mit diesem System selbstständig gemacht, Tendenz steigend. Entwickelt wurde der fahrende Coffeeshop laut Firmen-Homepage von Jan Sander und Tobias Zimmer, die in den Endzügen ihres Studiums das erste Coffee-Bike gebaut haben. Aus den frühen Versuchen hat sich ein europaweites Franchisesystem entwickelt, das von den beiden Gründern unter dem Namen Coffee-Bike GmbH mobile und lokale Coffeeshops betreibt. Sitz des Unternehmens ist Bissendorf in der Nähe von Osnabrück, von wo aus die gesamte Logistik rund um Fahrrad, und Zusatzartikeln betrieben wird.

Kernstück des Kaffeefahrrads ist ein speziell konstruierter Rahmen in traditionell anmutendem Design. Damit das Gefährt die Vielfalt an Maschinen, Zubehör und Lebensmitteln tragen kann, ist es auf eine Ladekapazität von mehr als 300 Kilogramm ausgelegt. Trotzdem lässt es sich laut Hersteller wie ein herkömmliches Fahrrad fahren und lenken. Die persönlichen Erfahrungen der beiden Gründer haben dazu geführt, dass Statik, Elektrik, Aufbau und Ausstattung des Fahrrads genau auf die Anforderungen des Geschäfts abgestimmt sind. Und auf Tour ist alles dabei, was man zur Zubereitung eines Kaffees braucht: Neben den Tassen auch eine italienische Siebträgermaschine samt Kaffeemühle und Kaffeebohnen der bio-zertifizierten Eigenmarke.

Aber frischer Kaffee ist nicht alles, was mobil angeboten wird. Neben vielfältigen Kaffeespezialitäten gibt es am Fahrrad kalten Kaffee Latte, kalt aufgeschäumten Kaffee mit Eiswürfeln (Frappés), Smoothies und zum Essen aus der Hand belegte Bagels und Paninis. Für den Appetit auf Süßes sind Muffins, Cookies, Donuts und Schokolade im Sortiment.

Das Franchisekonzept ist nach Firmenangaben auf einen geringen Eigenkapitaleinsatz ausgelegt. Viele Partner betreiben diese Art des Coffeeshops mittlerweile im Nebenerwerb und fahren damit auch zu Hochzeiten und Messen.


Lesen Sie hierzu folgende Bücher


  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

    Snacks

    Das Spektrum der Snacks ist riesig: Belegte Brötchen, Brote, Sandwiches, Bagels, Seelen, Waffeln, Muffins, Fladenbrote, gebackene Snacks, Panini, Pizza, Strudel, Zwiebelkuchen, Quiches, Flammkuchen und kleine Gerichte.

    mehr...

Den Coffee to go von Tchibo soll es bald auch direkt in Supermärkten geben.
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