ABZ - Das Fachportal für Bäcker

Themenkanal EDV & Software

Jetzt kommen die Lieferroboter

Lieferroboter bei der Arbeit: Sensoren und Kameras schaffen Orientierung. (Quelle: Starship Technologies)+
Lieferroboter bei der Arbeit: Sensoren und Kameras schaffen Orientierung. (Quelle: Starship Technologies)

Weitere Artikel zu


Entwickler sehen die Möglichkeit, damit auch Lebensmittel zum Kunden zu bringen / Pilotprojekt in zwei Städten

London/Düsseldorf (aram). Pakete könnten künftig nicht nur vom Himmel fallen, sondern auch den Gehweg kreuzen: Nachdem Drohnen längst Pakete auf Inseln und in die Berge zustellen, werden Passanten in Hamburg und Düsseldorf in einigen Wochen nicht mehr in die Luft gucken müssen.

In beiden Städten testen der Paketdienst Hermes und die Elektronikkette Media Markt neue , die sich zu Land fortbewegen. Dabei handelt es sich um ein dreiachsiges Gefährt mit sechs Rädern.

Lieferung im flotten

Fußgänger-Tempo

Ausgestattet mit Sensoren und neun Kameras, soll der Roboter mit einer Geschwindigkeit, die mit rund 6 km/h leicht über dem Tempo eines Fußgängers liegt, Hindernisse wie Laternenmasten und Fußgänger erkennen und ihnen ausweichen.

Der Stauraum des Gefährts, das von der Firma Starship Technologies mit Sitzen in London und Tallin entwickelt wurde, fasst zwei volle Einkaufstüten oder entsprechend dimensionierte Pakete. Kunden sollen den Roboter per anfordern und sich auch mit dem Smartphone für die Entnahme der Ware identifizieren können.

Was zunächst zusammen mit Hermes und Media Markt getestet wird, ist nach Meinung seiner Entwickler auch dazu geeignet, Lebensmittel – und damit auch Brotwaren – auszuliefern. Wie sagte doch Zentralverbands-Präsident Michael Wippler auf einer Tagung im Juli: „Bäcker müssen sich auf das Kaufverhalten der Kunden einstellen.“ Dazu zähle eben auch die Möglichkeit, Waren per Drohen zu liefern, damit der Kunde die Wohnung nicht mehr verlassen müsse.

Die Lieferroboter sollen jedoch nicht nur den Wunsch nach maximalem Service erfüllen – sie sollen das Ausliefern wirtschaftlicher machen. Starship schätzt, dass die Lieferkosten für dem letzten Kilometer auf zehn Prozent des heutigen Wertes sinken, da diese letzten Meter den größten Anteil der Kosten ausmachten - wie durch den Weg des Fahrers zur Wohnung.

Auszubildende per App unterstützen – das ist das Ziel der „NIB Scout“-App.
Auch interessant

Per App im Dialog mit dem Ausbilder

Die Jugend braucht visuelle Stimulierung“. Das ist der Grund, weshalb Michael Rothe (52) eine App für Auszubildende entwickeln möchte, die sie über ihre gesamte Lehrzeit begleiten soll. Denn mit mehr...

Lesen Sie hierzu auch folgende Artikel:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel