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Jahresende mit guter Aussicht

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Mindestlohn, EEG-Umlage, Bundestagswahl: Das waren die Themen 2013 / Optimistische Prognose vom Ifo Institut für 2014 / Bäcker nehmen sich fürs neue Jahr einiges vor

Was hat 2013 nicht alles gebracht? Hitzige Diskussionen landauf landab um Hygienepranger im Netz, Mindestlohn und umstrittene EEG-Umlage. Nach wie vor schwierig stellte sich die Suche nach geeigneten Azubis und Fachkräften dar. Die Bundestagswahl versprach Spannung.

Bäcker starteten verhalten in das Jahr. Gedämpft die Kauflust der Verbraucher; die Umsätze entwickelten sich in vielen Betrieben zunächst nicht wie erwartet. Auch bei der Internorga Anfang des Jahres war diese Flaute spürbar.

Im Laufe des Jahres wendete sich das Blatt. Die Zuversicht gewann die Oberhand, die Umsatzzahlen der Betriebe kletterten langsam in die Höhe. Das lag auch daran, dass Deutschland stärker als andere europäische Länder aus der Finanzkrise hervorgegangen ist. Das Branchenevent Südback im Oktober profitierte von dieser Entwicklung. Aussteller und Besucher äußerten sich mehr als zufrieden über Resonanz und Angebot.

Nun steht vor der Tür, der kündigt sich an. Beste Aussichten für die deutsche Wirtschaft zum Jahreswechsel prognostiziert das Münchner Ifo Institut und bleibt optimistisch. Es rechnet für 2014 mit fast 2 Prozent Wachstum. Als wichtigste Stütze dürfte sich abermals die starke Binnennachfrage erweisen – mögen andere Wirtschaftsforscher auch nicht ganz so zuversichtlich sein.

Bäcker, so zeigen Beispiele aus der Praxis und die Umfrage der ABZ, lassen sich den Schneid nicht abkaufen. Mit klaren Konzepten stellt sich etwa die Bäckerei Plank auf die nächsten Jahre ein. Sie feilt an den Arbeitszeitmodellen für ihre Mitarbeiter, arbeitet weiter an der Außendarstellung und entwickelt ein eigenes, unverwechselbares Brot. Ähnliches haben sich Kollegen aus ganz Deutschland für das neue Jahr vorgenommen und präsentieren sich als starke regionale Wirtschaftspartner. kik

Optisch ansprechend präsentiertes und handwerklich bestens hergestelltes Brot wird von Kunden künftig deutlich stärker nachgefragt werden.
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