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Zukunft für Mitarbeiter weiter ungewiss

Sondermann-Brot betreibt rund 110 Filialen in Nordrhein-Westfalen. (Quelle: Snapshot ABZ)+
Sondermann-Brot betreibt rund 110 Filialen in Nordrhein-Westfalen. (Quelle: Snapshot ABZ)

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Insolvenz

Nach dem Insolvenzantrag von Sondermann Brot ist immer noch nicht klar, wie viele der Beschäftigten gehen müssen.

Drolshagen (abz). Nachdem Ende August die Brot-Management GmbH mit Sitz im nordrhein-westfälischen Drolshagen nach 2011 erneut beim Amtsgericht den Antrag auf vorläufige gestellt hat (ABZonline vom 31.08.18), ist für viele Mitabrbeiter noch immer nicht klar, ob sie von der Insolvenz betroffen sind oder nicht.

Wie der WDR meldet, hätten sich einige der rund 800 Mitarbeiter der Bäckereikette bei der Gewerkschaft NGG getroffen, um das weitere Vorgehen zu beraten.

Der aktuelle Insolvenzantrag bezieht sich auf sechs Tochterfirmen von Sondermann und bedroht damit die Arbeitsplätze von Mitarbeitern in Produktion und mehr als 100 Filialen. Deren Löhne und Gehälter sind bis einschließlich Oktober über das Insolvenzgeld gesichert.

Nach dem ersten 2011/12 sind insgesamt 15 Untergesellschaften gegründet worden, wovon nun sechs zahlungsunfähig wurden. Da die Struktur insgesamt sehr verwoben sei, wäre immer noch nicht klar, wie viele Mitarbeiter wirklich vor der Entlassung stünden.

Die Jalousien bleiben unten: Die Bäckerei Brede hat geschlossen.
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