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Großerode auf Sanierungskurs

In den verbleibenden 12 Filialen der Großerode GmbH soll die Kunden die gewohnte Produktpalette vorfinden.  (Quelle: Symbolfoto/Kauffmann)+
In den verbleibenden 12 Filialen der Großerode GmbH soll die Kunden die gewohnte Produktpalette vorfinden. (Quelle: Symbolfoto/Kauffmann)

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Insolvenz

Der Filialist im Münsterland soll aufgrund des Marktdrucks in Schieflage geraten sein – aber als Unternehmen gerettet werden.

Oelde (abz). Die Bäckerei Großerode in Oelde ist in die Krise geraten und will via Insolvenzverfahren wieder auf Kurs kommen. Diesbezüglich scheint das Unternehmen mit ursprünglich 14 Filialen im Münsterland und 107 Mitarbeitern auf einem guten Weg. Das zuständige Amtsgericht in Münster hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Großerode GmbH eröffnet, gleichzeitig die Eigenverwaltung angeordnet, heißt es in einer Pressemeldung der zuständigen Kanzlei AndesPartner. Somit verbleibe die Leitung des Unternehmens weiterhin in den Händen der Geschäftsführung.

Derzeit gehören noch 12 Filialen und 84 Mitarbeiter zum Unternehmen. „Mit dem jetzt vorliegenden gerichtlichen Beschluss haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Restrukturierung der Bäckerei gelegt“, sagt Geschäftsführer Martin Großerode. Das Ziel der Bemühungen sei aber noch nicht erreicht und werde  in den nächsten Wochen weiter vorangetrieben.

Mit der Eröffnung des Verfahrens endet die Insolvenzgeldzahlung und die Bäckerei muss die Löhne und Gehälter der verbliebenen Mitarbeiter nun wieder aus eigener Kraft erwirtschaften. Die Planungen zeigten, dass dies auch sicher gestellt sei.

Nicht schön, aber häufig unumgänglich: die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens.
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