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Lambertz-Gruppe mit kleinem Plus

 Aachener Printen sind eine der Spezialitäten der Lambertz-Gruppe. (Quelle: Stephan Rauh/Unternehmen)+
Aachener Printen sind eine der Spezialitäten der Lambertz-Gruppe. (Quelle: Stephan Rauh/Unternehmen)

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Der Umsatz des Feinbackwarenherstellers wächst nur leicht. Gut im Geschäft ist das Unternehmen mit einer ostdeutschen Spezialität.

Düsseldorf (abz). Der Lambertz (Lambertz, Dr. Quendt, Otten, Lambertz Polonia, Lambertz USA) hat im Geschäftsjahr 2016/2017 eigenen Angaben zufolge einen Gruppenumsatz von 654,5 Mio. Euro erzielt. Damit wurden die Zahlen des Vorjahres leicht übertroffen. Zum Gewinn wurden keine Angaben gemacht.

Bei den Jahresartikeln habe Lambertz um 2 Prozent zulegt, bei den Saisonartikeln konnten die guten Zahlen aus dem Jahr 2015 in etwa wieder erreicht werden.

Der Umsatz der ostdeutschen Marke Dr. Quendt konnte auf 22,6 Mio. Euro oder 9 Prozent verbessert werden. Hauptverantwortlich für dieses Ergebnis war die Nachfrage nach dem Original Dr. Quendt Christstollen. Der Stollen mit der geographisch geschützten Herkunftsbezeichnung habe vor allem außerhalb von Ostdeutschland gute Steigerungsraten erzielen können.

Wie Lambertz feststellte, erlebten Nischenprodukte zum Basteln, wie zum Beispiel Hexenhäuser, eine Renaissance. Gerade in der dunklen Jahreszeit würden sich viele Menschen auf Rituale besinnen - wie das jährliche Plätzchenbacken und Basteln mit der Familie.

Der pro Kopf-Verbrauch für Herbst-/Weihnachtsgebäck liege nach wie vor stabil auf einem sehr hohen Niveau. Jedes Jahr verzehren Verbraucher ca. 1 kg dieser Produkte in der Herbst- und Weihnachtszeit.

Die Lambertz Gruppe produziert ihre Spezialitäten in acht Werken, darunter an drei Standorten, an denen die bekannten geographisch geschützten Herkunftsbezeichnungen Aachener Printen, Nürnberger Lebkuchen und Dresdner Stollen hergestellt werden.

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