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Im Januar sinkt der Umsatz

Die Stimmung in den Unternehmen ist trotz Umsatzeinbuße zuversichtlich. +
Die Stimmung in den Unternehmen ist trotz Umsatzeinbuße zuversichtlich.

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Die erwirtschaftet im Januar einen von 14 Mrd. Euro. Damit geht der Branchenumsatz um -1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.

Berlin (abz). Mit ausschlaggebend für die mäßige Umsatzentwicklung im Januar ist der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie zufolge das schwache Exportgeschäft. Die Lebensmittelexporte sinken im Vorjahresvergleich um -1,1 Prozent auf 4,4 Mrd. Euro. Auch die Lebensmittelproduktion geht im Januar zurück: Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sinkt um minus 3,1 Prozent.

Die Lage an den Agrarrohstoffmärkten zeigte sich im Februar erneut angespannt. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel steigt im Vergleich zum Vormonat um plus 8 Prozent. Das Preisniveau bleibt hoch. Aus ernte- und witterungsbedingten Angebotsveränderungen folgen in Teilbranchen schwer auszugleichende Preisschwankungen. Steigende Produktionskosten drücken immer mehr auf die Erträge der Lebensmittelhersteller.

Die Stimmungslage der Unternehmen der Ernährungsindustrie ist dennoch zuversichtlich, teilt die Bundesvereinigung mit. Laut ifo-Geschäftsklimaindex März falle das Geschäftsklima zwar moderater als im Vormonat aus, aber weiterhin mehrheitlich positiv. Besonders die Geschäftserwartungen hätten sich verbessert.

Im Inland erhält der Lebensmittelumsatz positive Impulse durch ein stabiles Konsumklima, eine hohe Kauflaune und den sinkenden Inflationsdruck. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten und Lebensmittelpreise bleiben im Februar gegenüber dem Januar konstant, im Vorjahresvergleich steigen sie um +1,2 beziehungsweise +3,1 Prozent. Die Verbraucherpreisentwicklung bleibt moderat, spiegelt mittelfristig jedoch steigende Kosten in der Lebensmittelproduktion wider.


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