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Hohe Schadenquote

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Einbrüche und Diebstähle belasten SHB-Ergebnis

Königswinter (p). Trotz hoher Schadenquoten habe es die SHB geschafft, einen Gewinn zu erzielen, erklärte Wolfgang Fröhlich, Vorstandsvorsitzender der SHB Allgemeine Versicherung VVaG, auf der Mitgliedervertreterversammlung in Koblenz. In seinem Geschäftsbericht führte Fröhlich aus, dass die Schadenquoten vorrangig durch die Einbruch-Diebstahl-Risiken bestimmt waren. Aber auch im Feuer-FBU-Bereich hatte die SHB außergewöhnliche Schäden zu verzeichnen waren. So musste in 2010 der Totalschaden einer Bäckerei beglichen werden. Aber auch im Jahr 2011 seien bereits zwei Produktionen bis auf die Grundmauern abgebrannt. Der Schadenquote im Einbruch-Diebstahl-Bereich wird mit Sicherheitsangeboten begegnet. Damit konnte für 2010 ein versicherungstechnisches Ergebnis von 215.132 Euro realisiert werden. Insgesamt wurde ein Geschäftsergebnis von 205.519 Euro vor Steuern erwirtschaftet.

Das Ergebnis wurde durch einen mit Tripple A gerateten Immobilienfonds belastet, der geschlossen und nicht mehr geöffnet wurde. Die Sonderabschreibung hierfür belaufe sich auf zirka 170.000 Euro. Die Geschäftsleitung sei sich sicher, so Wolfgang Fröhlich, dass durch den Verkauf der sehr guten Objekte ein Großteil der Abschreibungsbeträge in den kommenden drei Jahren wieder ausgeglichen wird.

Sehr erfolgreich sei die Zertifizierungsaktion des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks angelaufen. In den Aufsichtsrat wiedergewählt wurden Andreas Kofler und Wolfgang Schlösser, neu gewählt wurde Ernst Zimner.

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