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Herkunft allein reicht nicht

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Bessere Bedingungen gefordert für die Kennzeichnung regionaler Lebensmittel

BERLIN (age). und der Bundesverband der Regionalbewegung fordern bessere Rahmenbedingungen für die regionaler Lebensmittel. Auf einer gemeinsam veranstalteten Pressekonferenz im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin stellten die Verbände klar, dass Herkunft allein kein ausreichendes Kriterium für regionale Produkte darstelle. Ökologie schafft Mehrwert

„Erzeugung und Vermarktung müssen in einem größeren Zusammenhang bewertet werden“, sagte Bioland-Präsident Jan Plagge. Die Kunden wollten nicht nur Rohstoffe und Verarbeitung aus der Region, sondern auch Tierschutz, keine Gentechnik und umweltverträglich erzeugte Lebensmittel, sagte Plagge. Diese Kriterien erfülle Bioland seit jeher. Zudem schaffe eine ökologische Wirtschaftsweise noch Mehrwerte durch Arbeitsplätze in den Regionen, lebenswerte Kulturlandschaften und den Erhalt des traditionellen Handwerks.

Der Bundesverband der Regionalbewegung pochte in Berlin auf Mindeststandards für Regionalität. Derzeit seien viele Mogelpackungen auf dem Markt, die es den glaubwürdigen Regionalprodukten schwer machten. Oftmals sei dabei nur der Sitz der Hersteller ausschlaggebend und nicht die Herkunft der Rohstoffe. „Die zahlreichen Initiativen in Deutschland zeigen, dass Regionalvermarktung funktioniert; jedoch muss die Politik entsprechende Rahmenbedingungen setzen, damit eine nachhaltige Entwicklung in den Regionen möglich wird“, betonte Heiner Sindel, der Erste Vorsitzende des Bundesverbandes der Regionalbewegung. „Die Chancen zur Entwicklung des ländlichen Raumes durch Wertschöpfung in der Landwirtschaft und im Handwerk gilt es zu nutzen, um kleine und mittelständische Unternehmen als Stabilitätsfaktoren unserer Gesellschaft zu gewichten“, so Sindel weiter. Für eine klare Politik

und Regional ergänzten sich gegenseitig, so Bioland und der Bundesverband der Regionalbewegung bei ihrer gemeinsamen Pressekonferenz. Erfolgreiche Initiativen in der Regionalvermarktung wie Tagwerk bewiesen dies seit Jahren. Seit 1984 leiste Tagwerk Pionierarbeit als Netzwerk aus Bioerzeugern und -verarbeitern, Handel und dem Verbraucher und zeige, dass Regionalität weit über das Thema Vermarktung hinausgehe. Bioland und die Regionalbewegung forderten von Bund und Ländern eine klare Politik, die Verbrauchern an der Ladentheke eine glaubwürdige Orientierung ermögliche sowie eine aktive Unterstützung von Regionalvermarktungsinitiativen und des Handwerks.

Die Bedeutung von Produkten, die auf ökologischer Landwirtschaft basieren, wächst.
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