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Heberer hebt nicht ab

Stärken ihre Kampfkasse mit einer sieben prozentig verzinsten Eigenanleihe (von links): Kay Hafner, Alexander Heberer und Georg Heberer. Foto: Wiener Feinbäcker+
Stärken ihre Kampfkasse mit einer sieben prozentig verzinsten Eigenanleihe (von links): Kay Hafner, Alexander Heberer und Georg Heberer. Foto: Wiener Feinbäcker

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Der Wiener Feinbäcker meldet stagnierenden Umsatz, hat aber ehrgeizige Pläne. Helfen soll eine Eigenanleihe.

Die Wiener Feinbäckerei Heberer mit Sitz in Mühlheim/Main blickt auf einen erfolgreichen Start in das Jahr 2011, wie auf einer Pressekonferenz des Unternehmens betont wurde. Der Umsatz in den ersten sechs Monaten sei mit 56,0Mio. Euro flächenbereinigt nahezu gleichbeblieben (Vorjahr 57,6Mio.), das operative Ergebnis im Vergleichszeitraum hingegen von 2,0Mio. Euro auf 2,6Mio. Euro gestiegen.

Als Gründe für diese Entwicklung und für „das erfreuliche Ergebnis“ werden das Abstoßen einiger unrentabler Filialen, eine Verbesserung des Durchschnittsbons sowie eine Optimierung der Verkaufsstellen genannt. „So konnte das Unternehmen mit der Übernahme von 16Filialen der Lang-Gruppe seine Marktführerschaft im Rhein-Main-Gebiet ausbauen und betreibt dort nun annähernd 100Niederlassungen“, heißt es dazu in einer Pressemeldung.

Auch an Orten wie dem ICE-Bahnhof in Aschaffenburg oder im Hit-Markt in Frankfurt-Sachsenhausen ist Heberer mit Filialen an besonders attraktiven Standorten der Region präsent. Insgesamt gehört die Wiener Feinbäckerei Heberer mit 350Filialen zu den großen Filialisten im deutschen Bäckereimarkt. Im kommenden Jahr eröffnet das Unternehmen im dann fertig gestellten Flugsteig A-plus des Frankfurter Flughafens „Heberer’s Traditional Bakery“ – einer Bäckerei mit einer neuen Frontbaking-Konzeption und damit bereits die vierte Verkaufsstelle in Deutschlands größtem Flughafen.

Um die hochgesteckten Ziele erreichen zu können – wie im Pressetext betont wird – gibt das Unternehmen seit 10. August 2011 eine Anleihe über 12Mio. Euro im Eigenvertrieb heraus. Auch um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Was den Schluss zulässt, dass die Kampfkasse nicht voll genug ist – zumindest aus der Sicht von Heberer. Gezeichnet werden die mit sieben Prozent verzinsten Anleihen übrigens ab 1000Euro.

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