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Heberer hebt langsam wieder ab

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Konsolidierung

Mit dem Großfilialist, der im Rhein-Maingebiet aktiv ist, geht es wieder aufwärts - unter anderem mit Hilfe einer Anleihe, die an Kunden ausgegeben wird.

Frankfurt (p). Anlässlich des 120-jährigen Firmenjubiläums hat die Wiener Feinbäckerei Heberer eine positive Bilanz gezogen. So sei das operative Ergebnis im dritten Quartal des laufenden Jahres um 56 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert worden, wie das Unternehmen in einer Pressemeldung betont. Für die ersten neun Monate des Jahres 2011 liege man insgesamt bei einem operativen Ergebnis von 2.854.000 Euro - 30 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Umsatzsteigerung von 0,5 Prozent auf bestehender Fläche wird als Bestätigung der nachhaltigen Optimierung der Filialstruktur gewertet. Maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung hätten vor allem zeitgemäße Produkte für das Außer-Haus-Geschäft.

Ein weiterer Grund dafür, dass es wieder aufwärts geht, ist die Tatsache, dass die Anleihe für Kunden recht gut angenommen wird. Ende Oktober, drei Monate nach der Auflage des Wertpapiers, waren 25 Prozent gezeichnet, so Geschäftsführer Alexander Heberer, der das auch als Ausdruck von Wertschätzung und Kundentreue wertet. Neben der Konsolidierung könne nun auch wieder eine moderate Expansion ins Auge gefasst werden. So werden derzeit neue Filialen im Flughafen Frankfurt City Mall und im Südbahnhof Frankfurt eröffnet. Weitere Frenquenzstandorte in Bahnhöfen und U-Bahnstationen sind für 2012 in Planung.

Momentan betreibt Heberer rund 350 Filialen unter den Dachmarken Wiener Feinbäckerei und Erster Wiener.

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