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Heberer gibt Kunden häufiger Einblick

Beim neuen Vorzeigeladen der Wiener Feinbäckerei Heberer steht die gläserne Backstube im Fokus. (Quelle: Unternehmen)+
Beim neuen Vorzeigeladen der Wiener Feinbäckerei Heberer steht die gläserne Backstube im Fokus. (Quelle: Unternehmen)

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Die Wiener Feinbäckerei betont ein handwerkliches Image und richtet neue Filialen mit Schaubackstube ein

Von Dieter Kauffmann

Die Wiener Feinbäckerei will ihr Markenimage deutlich positiver darstellen und sich als handwerklicher Bäcker positionieren. Sichtbares Zeichen für diese Strategie ist die neu gestaltete Filiale an der Frankfurter Hauptwache, die in den Feinkostbereich von Galeria Kaufhof eingebunden ist.

Kunden schauen Bäckern

auf die Finger

Besonderes Herausstellungsmerkmal dieses Standorts ist die integrierte Backstube, bei der Kunden Bäckern bei der Backwarenherstellung zuschauen können. Wie das Unternehmen dazu in einer Pressemitteilung schreibt, orientiere sich diese neu umgebaute, seit 25 Jahren am Standort betriebene Filiale am Konzept der Traditional Bakery-Läden, wie sie im Frankfurter Flughafen zu finden sind.

Waren und Mitarbeiter müssen

täglich durch die Kontrollen

Dort bedient die Wiener Feinbäckerei in Toplage am Rande des Foodcourts im Schengen-Abfertigungsbereich nationale und internationale Kunden. Ein weiterer Traditional Bakery-Standort ist im Fluggastbereich für außereuropäische Flüge untergebracht. Die Belieferung beider Verkaufsstellen im Flughafen ist mit einem nicht unerheblichen Aufwand verbunden. Alle Waren und alle Mitarbeiter müssen täglich durch die Personenkontrollen geschleust werden.

Aber wesentliches Element dieser Verkaufsstellen sind die angegliederten gläsernen Backstuben, in denen ein bis zwei Bäcker bestimmte Backwaren herstellen und denen im Vorbeigehen oder vom Sitzbereich des Cafés aus auf die Finger geschaut werden kann.

Genau diese Image-Elemente von Handwerklichkeit sollen den neu umgebauten Standort an der Frankfurter Hauptwache von bisherigen Heberer-Standorten unterscheiden und gewissermaßen als Blaupause für weitere Geschäfte an Hochfrequenzstandorten dienen.

Das Unternehmen betont die Kombination von zentral produzierten Backwaren und der vor Ort hergestellten Produkte als Besonderheit, mit denen sich das Unternehmen vom Wettbewerb abheben wolle.

Nachfrage vor Ort

bestimmt das Sortiment

Das Sortiment dieser Standorte entscheide der Kunde, da der tägliche Backplan stärker denn je von der Nachfrage vor Ort bestimmt werde. „Handwerklichkeit, Sortimentstiefe und Authentizität bilden die Basis für unser Premiumkonzept“, schreibt Sandra Heberer, Leiterin Marketing in der Mitteilung.

Wie es scheint, ist das Unternehmen mit dieser Strategie wirtschaftlich auf einem guten Weg. Nach Jahren der Konsolidierung und der Verkleinerung des Filialnetzes auf rund 220 Geschäfte hat die Heberer-Gruppe das Geschäftsjahr 2017 mit einer stabilen Entwicklung abgeschlossen.

Nach einem Umsatz von 80 Mio. Euro im Jahr 2016 konnte die Gruppe für das vergangene Geschäftsjahr einen Gesamtumsatz von 90 Mio. Euro verbuchen. Diese Entwicklung sei unter anderem auf die neuen Filialkonzepte zurückzuführen, hieß es dazu aus dem Unternehmen.

Einer der Vorzeigestandorte der Heberer-Gruppe ist am Flughafen Frankfurt.
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