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Gute Ausbilder zeigen, wie’s geht

Auf dem zweiten Bildungsweg ins Bäckerhandwerk: Bei Malzers Backstube trifft das auf viele Mitarbeiter zu. Marina Bleul (l.) ist Bezirksverkaufsleiterin und hat zuvor eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht. (Quelle: ZV)+
Auf dem zweiten Bildungsweg ins Bäckerhandwerk: Bei Malzers Backstube trifft das auf viele Mitarbeiter zu. Marina Bleul (l.) ist Bezirksverkaufsleiterin und hat zuvor eine Ausbildung zur Mediengestalterin gemacht. (Quelle: ZV)

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Die Werbegemeinschaft präsentiert drei Konzepte, wie Bäckereien Azubis für sich begeistern

Berlin (abz). besetzen und die Auszubildenden langfristig für den Beruf begeistern oder Quereinsteigern und Flüchtlingen die Chance geben, an neuen Aufgaben zu wachsen – drei Bäckereibetriebe zeigen, wie das geht: Peter’s gute Backstube in Bühl nahe Offenburg (Gewinnerin des ABZ-BakerMaker 2016), in Gelsenkirchen und in Berlin gehen in puncto Mitarbeitergewinnung und -führung mit gutem Beispiel voran.

Die Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks gibt auf der Webseite der Nachwuchskampagne „Back dir deine Zukunft“ Einblick in die Unternehmens- und Mitarbeiterphilosophie dieser drei Innungsbäckereien mit praxisnahen Tipps zur Mitarbeitergewinnung und -motivation sowie zur individuellen Förderung jedes Einzelnen.

Tipps und Anregungen

für die Praxis

Die drei Best-Practice-Beispiele widmen sich den verschiedenen Schwerpunkten Ausbildung sowie Integration von Quereinsteigern oder von Flüchtlingen. Neben den Beweggründen und der Motivation der Geschäftsführer zeigen die Porträts praxistauglich Tipps und Anregungen zur Umsetzung im eigenen Betrieb.

Die Ausbildung bei Peter’s gute Backstube beginne so zum Beispiel bereits vor dem eigentlichen Start: Mit einer Vorabschulung will Ausbildungsleiterin Vanessa Schaufler den Lehrlingen die Angst vor dem Unbekannten nehmen, da die Ausbildung ein ganz neues Umfeld für sie bedeutet. Ein Azubi-Willkommenstag inklusive Betriebsführung sowie regelmäßige Gespräche tragen ebenfalls dazu bei.

Wege zur

erfolgreichen Ausbildung

In Malzers Backstube werde auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen eingegangen, auch auf diejenigen, die als Quereinsteiger in die Branche gestartet sind. In Schulungen erlangen die Quereinsteiger das nötige Wissen. Chancengleichheit ist hier gelebter Alltag, unabhängig vom Vorwissen der Mitarbeiter, da letztlich die erbrachte Leistung zählt.

Quereinsteigerin ermöglicht

Einstiegsqualifizierung

Selbst als Quereinsteigerin in den Beruf gestartet, ermöglicht Katharina Rottmann, Geschäftsführerin von Endorphina Backkunst, auch Flüchtlingen die Chance, das Bäckerhandwerk zu erlernen. Ein mindestens einwöchiges Praktikum im Betrieb und eine sechsmonatige Einstiegsqualifizierung durch die Bundesagentur für Arbeit, während der auch schon die Berufsschule besucht wird, bilden dabei den Start in den Beruf.

Bäcker können die erprobten Lösungsansätze der drei Bäckereien laut Werbegemeinschaft des Deutschen Bäckerhandwerks als Inspiration nutzen, um daraus Maßnahmen für den eigenen Betrieb abzuleiten.

Alle Porträts sind auf der Webseite der Nachwuchskampagne „Back dir deine Zukunft“ online abrufbar. Dort gibt es auch unterstützende Materialien wie einen Leitfaden für die Beschäftigung von Flüchtlingen.


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