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Grand Prix für Roggenbäcker

Jugendliche Impulse fürs Roggensortiment der Bäcker sind gefragt und gesucht.  (Quelle: GMF)+Zur Fotostrecke
Jugendliche Impulse fürs Roggensortiment der Bäcker sind gefragt und gesucht. (Quelle: GMF)

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Großer Rezeptwettbewerb rund um trendige Gebäcke aus Roggen / Mitmachen können Azubis mit ihren Ausbildern / Gesamtpreisgeld 3000 Euro

Wie Verbraucherstudien zeigen, sind zwar die klassischen Roggengebäcke für ältere Verbraucher (50+) unverändert attraktiv, nicht jedoch bei jüngeren Zielgruppen (U 30): Sie bevorzugen vielfach milde Geschmacksrichtungen und softe Texturen. Hier sind jugendliche Impulse fürs Roggensortiment der Bäcker notwendig – und die werden jetzt gesucht!

Mit Blick auf das fürs Backen mit Roggen wichtige Know-how bei den „Bäckern der Zukunft“ rücken diese beim Neustart des Branchenwettbewerbs für 2013/14 in den . Anknüpfend an das duale System der Berufsbildung in Deutschland werden jugendliche Teilnehmer (-gruppen) angesprochen. Veranstalter des jetzt wieder neu aufgelegten „Grand Prix“ sind die deutschen Verbände von Backgewerbe und Müllerei. Mit dabei in Sachen Roggenbäcker: die GMF fürs Projektmanagement, als Medienpartner die Allgemeine BäckerZeitung und die Rye Belt-Initiative von KWS als Sponsor.

Teilnahme: Mitmachen können alle Schüler und/oder Arbeitsgruppen von Bäckerklassen an Berufsbildenden Schulen (mit ihren Lehrkräften), alle Auszubildenden in deutschen Backbetrieben (mit ihren Ausbildern) sowie Klassen an Berufsbildenden Schulen mit themennahen Bildungsangeboten. Außerdem Azubis aus Ausbildungsberufen, bei denen „Backen lernen“ eine Rolle spielt, wie beispielsweise bei Konditoren, Müllern, Köchen, Hauswirtschaftern.

Siegerpreise: Die drei besten Rezeptideen werden von der Jury mit 1500 Euro (1. Platz), 1000 Euro (2. Platz) und 500 Euro (3. Platz) prämiert. Lehrkräfte oder Ausbilder belohnt die Jury mit einem Extrabonus von 250 Euro für die einfallsreichste didaktische Idee zur „Roggenbildung“.

Die Preisverleihung findet in fachlich-stilvollem Rahmen anlässlich der Getreidefachtagung Ende Juni 2014 in Freising-Weihenstephan statt.

Aufgabe: Gesucht werden neue, selbst entwickelte Rezepturen für Roggen- oder Roggenmischbrote bzw. Roggenkleingebäcke – entsprechend den Anforderungen der Leitsätze für Brot und Kleingebäck. Dabei besonders zu beachten: 51 Prozent der Zutaten sind Roggenmahlerzeugnisse, bezogen auf die Gesamtmenge des verwendeten Getreides und/oder der Getreideerzeugnisse. Es sind sowohl Einzelrezepte als auch Gruppenlösungen willkommen.

Anforderungen: Für die Endausscheidung werden die Rezepte an der Württembergischen Bäckerfachschule der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk gebacken und dann von der neutralen Jury verkostet und bewertet. Dabei kommt es an auf:

Originalität und Kreativität

Zubereitungsanleitung

und Umsetzbarkeit

Wirtschaftlichkeit und

Marktrelevanz

Geschmack, Aroma und

den „richtigen Biss“

Jury: Die Jury besteht aus erfahrenen Praktikern und Nachwuchskräften mit Vertretern der Veranstalter und Projektpartner aus der Roggenkette sowie Profis mit Geschmacksberufen und Ausbildungsfachleute. Den Vorsitz hat der Bäckermeister und renommierte Brotaroma-Forscher Professor Michael Kleinert von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Ausgestaltung: Zur Bewertung braucht die Jury:

Rezeptur(en) mit Name

und Verkehrsbezeichnung

Komplette Zutatenliste

mit Gewichtsangaben

(Gebäckteig, ggf. Sauerteig: Quell-/Brüh-/Kochstück)

Mehltype(n) und genauer Bezeichnung weiterer Zutaten (mit Bearbeitungsgrad) und/oder eingesetzter Hilfsstoffe

Herstellungsbeschreibung mit Angaben zu Teigführung, Säuerung, Teiggewicht und -ausbeute, Teigtemperatur, Knetzeiten und -methode, Teigruhe- und Gärzeiten, Aufarbeitung

Backanleitung mit

Ofentemperatur, Backzeit, Schwadengabe und ggf. weiteren backtechnischen Besonderheiten

Name der Schule bzw. des Ausbildungsbetriebs und

der aktiv Beteiligten.

Arbeitsfotos sind nützlich, aber keine Bedingung. Keine Produkte einsenden, denn die Rezepturen werden zur Beurteilung nachgebacken.

Einsendeadresse:

GMF Vereinigung Getreide-, Markt- und Ernährungsforschung

Stichwort „Roggenbäcker“,

Postfach 30 01 65, 53181 Bonn

E-Mail:

roggenbaecker@gmf-info.de

Einsendeschluss ist der

30. April 2014

Mehr Infos gibt es auch

unter diesem QR-Code:

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