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Weizenernte könnte schwächer ausfallen

Bei Weizen rechnet der DRV mit deutschlandweit ganz unterschiedlichen Erträgen.  (Quelle: Archiv/Kauffmann)+
Bei Weizen rechnet der DRV mit deutschlandweit ganz unterschiedlichen Erträgen. (Quelle: Archiv/Kauffmann)

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Getreide

Aufgrund sehr unterschiedlicher Wetterbedingungen in Deutschland schätzt der Deutsche Raiffeisenverband das Ernteergebnis maximal auf Vorjahresniveau.

Berlin (abz). Der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) geht in seiner für Mai von einer auf Vorjahresniveau in Höhe von knapp 45,8 Mio. Tonnen aus. Grundlage für diese Prognose seien die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts zu den Anbauflächen sowie DRV-Erhebungen zu den Hektarerträgen.

Die Getreidebestände haben sich laut DRV seit Mitte April aufgrund der milden Temperaturen rasant entwickelt und den zu diesem Zeitpunkt vorhandenen Vegetationsrückstand nahezu komplett aufgeholt. Im Süden und Westen ist die Wasserversorgung gut, dort kam der Regen rechtzeitig, in allen anderen Landesteilen werde teilweise dringend Regen benötigt.

Die schätzt der DRV auf 23,2 Mio. Tonnen, damit werde das Vorjahresergebnis von knapp 24,1 Mio. Tonnen weiterhin verfehlt. Beim wird weiterhin eine von gut 3 Mio. Tonnen prognostiziert, die deutlich über dem enttäuschenden Vorjahresergebnis liege (+10,3 %). Dies sei in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Erträge je Hektar deutlich höher ausfallen dürften.


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