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Druck gegen Übergewicht

Zahlreiche Strategien sollen  die Zahl von Menschen mit Übergewicht reduzieren. (Quelle: Shutterstock)+
Zahlreiche Strategien sollen die Zahl von Menschen mit Übergewicht reduzieren. (Quelle: Shutterstock)

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Einzelpersonen und Verbände fordern Nährwert-Ampel und Beschränkungen der Werbung für die Lebensmittelwirtschaft.

Berlin (abz). In einem offenen Brief an die Bundeskanzlerin, an Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der am heutigen Mittwoch in Berlin vorgestellt worden ist, beklagen der Berufsverband Kinder und Jugendärzte, Krankenkassen, die Deutsche Gesellschaft (DDG) und Foodwatch einen "erheblichen volkswirtschaftlichen Schaden" durch . Eine unausgewogene , etwa mit gesüßten Getränken bereits im Kindesalter, wird als Grund für die "besorgniserregende Entwicklung" genannt. Das berichtet die Lebensmittelzeitung auf ihrer Homepage.

Die Kehrtwende in der "Adipositas Epidemie" werde nicht mithilfe freiwilliger Selbstverpflichtungen der gelingen. Die angekündigte Reduktionsstrategie auf freiwilliger Basis sei zwar begrüßenswert, der zu erwartende Effekt jedoch "sehr begrenzt". Entsprechend fordert das Bündnis vier Maßnahmen: die Nährwert-Ampel, verbindliche Vorgaben für Schul- und Kitaverpflegung, Beschränkungen der an Kinder gerichteten Lebensmittelwerbung und "steuerliche Anreize" für die Lebensmittelindustrie, gesündere Rezepturen zu entwickeln, wie eine "Sonderabgabe" auf gesüßte Getränke oder eine Steuerbefreiung von Obst und Gemüse.

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Süßes Gebäck versus Apfel: Gesunde Lebensmittel sollen gefördert werden.
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