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Bäko-Zentrale Nord eG erwirtschaftet 710 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2007 / Führende Rolle bei der weltweiten Rohstoffbeschaffung ausgebaut
Duisburg/Rellingen (p). Die Bäko-Zentrale Nord eG blickt auf ein positives Geschäftsergebnis 2007 zurück. Das führende Großhandels- und Dienstleistungsunternehmen erzielte einen Gesamtumsatz von rund 710 Mio. Euro, das kommt einem Zuwachs von 10,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gleich.
Die Bäko-Zentrale Nord eG, die an ihren Standorten Duisburg und Rellingen 116 Mitarbeiter beschäftigt, hat im vergangenen Jahr nicht nur ihre gute Marktposition im Inland ausgebaut, sondern auch ihre starke Stellung als global handelndes Unternehmen weiter gefestigt.
Diese starke Position ist umso wichtiger, weil so die aufgetretenen Unwägbarkeiten an den internationalen Rohstoffmärkten und die Risiken des komplexen globalen Marktgeschehens auf breiter Front gemeistert werden können.
Vor allem in einem Kernbereich, der weltweiten Rohstoffbeschaffung, konnte die Bäko-Zentrale Nord eG trotz angespannter Lage wichtige Pluspunkte erzielen. Hier wurde 2007 mit rund 366 Mio. Euro auch der größte Teil des
Gesamtumsatzes erwirtschaftet (+5,1%). Größten Anteil daran trägt Mehl (knapp über 98 Mio. Euro), ein Plus von 25,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Deutlich zugelegt hat auch der Frischdienstbereich (+30,4%). Auf Vorjahresniveau hielt sich der Bereich Handelswaren mit einem Jahresumsatz von 19 Mio. Euro, Süßwaren zeigten eine rückläufige Tendenz. Das Lagergeschäft wuchs auf 103 Mio. Euro (+ 11,2 %); das Streckengeschäft kletterte auf rund 141 Mio. Euro (+ 11,8 %).
Investitionen nehmen zu
Vom gesamtwirtschaftlichen Aufwärtstrend 2007 stimuliert, verlief das Geschäft mit Maschinen und Geräten überdurchschnittlich gut. Insgesamt stehen für das Geschäftsjahr 51 Mio. Euro zu Buche, nach 2006 eine erneute Umsatzsteigerung von 12,1 Prozent. 2007 wurde also wieder in die Ausstattung der Betriebsstätten und in modernere Produktionsanlagen investiert. Das deutsche Bäcker- und Konditorenhandwerk freute sich über ein Umsatzwachstum von 3,9 bzw. 3,6 Prozent.
Mit Blick auf die Zukunft sieht die Bäko-Zentrale Nord eG im Rahmen ihrer Geschäftspolitik der aktiven Marktbearbeitung nach wie vor das Ziel, innerhalb der Bäko Gruppe Nord eine schlagkräftige und langfristig wettbewerbsfähige Organisationsstruktur sowie marktgerechte Betriebsgrößen zu realisieren.
Ebenfalls erfreulich lesen sich auch die Zahlen des Waren- und Dienstleistungsverbundes Bäko Gruppe Nord, dem im vergangenen Jahr 24 aktive Bäko-Regionalgenossenschaften und GmbHs angehörten. Knapp 1600 Beschäftigte haben rund 8100 backende Kunden betreut. Die Mitgliedsgenossenschaften erwirtschafteten 2007 einen Gesamtumsatz von etwas mehr als einer Milliarde Euro, eine deutliche Steigerung um 10,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Diese erfreuliche Tendenz, so Lutz Henning, Vorstandsvorsitzender der Bäko-Zentrale Nord eG, setze sich auch im laufenden Geschäftsjahr fort: „Die derzeitigen Umsatzzahlen und Marktentwicklungen sind positiv. Zudem scheinen sich die Turbulenzen an den Rohstoffmärkten wieder etwas zu beruhigen. Trotzdem müssen wir weiterhin bemüht sein, für unsere Kunden – die Bäcker und Konditoren – wesentliche Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten.“
100 Jahre Qualität
Die Bäko-Zentrale Nord eG feiert 2008 außerdem ihr 100-jähriges Bestehen. Am 15.11. 1908 gründeten die Genossenschaften Düsseldorf, Elberfeld, Esse, Steele, Goch, Hagen und Dortmund die „Zentral-Einkaufsgenossenschaft rheinisch-westfälischer Bäckermeister eGmbH“.
Mit zahlreichen Aktionen und einer Werbekampagne dokumentiert die Bäko Gruppe Nord in diesem Jahr die Stärke und Dynamik ihrer genossenschaftlichen Struktur und Zielsetzung. 100 Jahre Qualität – das Jubiläumsmotto ist auch Selbstverständnis und Programm der Bäko Gruppe Nord.
