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Geht Kamps bald fremd?

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Angeblich zieht es die Bäckerei-Kette ins Ausland. In der Heimat steht das Unternehmen gut da, doch steigende Rohstoffpreise bereiten Sorgen.

München (ms). Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung (SZ) und Spiegel Online könnte Kamps schon bald ins Ausland expandieren. Demnach wolle die Bäckerei-Kette bis Ende nächsten Jahres in mindestens einem weiteren Land Filialen als Erlebnisbäckereien eröffnen.

"Es gibt sehr konkrete Anfragen von möglichen Joint-Venture-Partnern und Franchise-Unternehmen", sagte der Geschäftsführer und Mitinhaber der Bäckereikette, Jaap Schalken, der SZ. Zwar stehe das Unternehmen laut Schalken mit einer operativen Rendite von acht Prozent gut da. Sorgen bereiten aber die steigenden Rohstoffpreise. In diesem Jahr werde Kamps rund zehn Millionen Euro mehr für Vormaterial ausgeben als 2010. "Bei einem Umsatz von 240 Millionen Euro ist das eine ganze Menge", so Schalken. Im März hatte das Unternehmen deshalb die Preise erhöht.

Seit 2010 gehört Kamps dem Frankfurter Finanzinvestor ECM, der damit den italienischen Nudelkonzern Barilla als Besitzer abgelöst hatte. Seitdem hat Kamps rund 300 Filialen verkauft. Ausgebaut wurden im Gegenzug die sogenannte "Kamps-Backstuben" mit gläsernem Backbereich.

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