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Vapiano entlässt Chef

Pizza und Pasta sind das Kerngeschäft von Vapiano. (Quelle: ABZ-Archiv)+
Pizza und Pasta sind das Kerngeschäft von Vapiano. (Quelle: ABZ-Archiv)

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Der Pizza-Pasta-Systemer musste Umsatz- und Gewinnprognosen mehrmals nach unten korrigieren. Nun zieht das Unternehmen Konsequenzen.

Köln (abz). hat einen neuen Chef. Der Vorstandsvorsitzende Jochen Halfmann ist mit sofortiger Wirkung von seinem Amt zurückgetreten, neuer CEO ist Cornelius Everke.

Vapiano hatte schwache Zahlen für die ersten neun Monate verzeichnet und die Gewinn-und Umsatzerwartungen bereits zum zweiten Mal für 2018 korrigiert. Gründe für das Minus waren der Umsatzrückgang auf vergleichbarer Fläche in den europäischen Kernmärkten sowie die nicht planmäßige Entwicklung einiger neu eröffneter Restaurants.

Vapiano eröffnete in den ersten neun Monaten 2018 weltweit 18 Restaurants, 13 davon sind Corporate und Joint-Venture-Restaurants, fünf Lokale werden durch konzernexterne Franchisenehmer betrieben. Zum 30. September betreibt das Unternehmen damit 220 Restaurants in 33 Ländern. Neben dem typischen Fast-Casual-Gastro-Konzept mit offen einsehbaren Kochstationen setzt die Kette inzwischen zunehmend auch auf das Take-Away- und Liefergeschäft ihrer Pizza, Pasta, Salate und Desserts.

Verkehrte Welt bei Vapiano: Die Aktie fällt, und die Konkurrenz geht in die Offensive.
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