ABZ - Das Fachportal für Bäcker


Steuer auf Kaffee sprudelt kräftig

Die Steuer auf die braune Bohne verschafft dem Bund satte Einnahmen. (Quelle: Archiv/Tchibo)+
Die Steuer auf die braune Bohne verschafft dem Bund satte Einnahmen. (Quelle: Archiv/Tchibo)

Weitere Artikel zu


Fiskus

Die staatlichen Einnahmen auf das Genussmittel haben im vergangenen Jahr die Milliardengrenze geknackt. Der Rekord wurde damit noch nicht ganz erreicht.

Wiesbaden (abz). Im Jahr 2015 sind 1,03 Mrd. Euro Kaffeesteuer in die Bundeskasse geflossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis der Statistik der kassenmäßigen Steuereinnahmen weiter mitteilt, sind die jährlichen Kaffeesteuereinnahmen relativ stabil. Der Einnahmerekord an Kaffeesteuer stammt aus dem Jahr 1994 mit 1,16 Mrd. Euro. Vergleichsweise wenig hatte der Bund hingegen im Jahr 2006 mit 0,97 Mrd. Euro eingenommen.

Die Kaffeesteuer wird als Fertigproduktsteuer seit dem 1. Januar 1993 mit einheitlichen Steuersätzen erhoben, auf Röstkaffee mit einem Steuertarif von 2,19 Euro je Kilogramm und auf löslichen mit 4,78 Euro je Kilogramm. Zusätzlich werden kaffeehaltige Waren (zum Beispiel Cappuccino, Eiskaffee oder Café au Lait) bei der Einfuhr in das deutsche Steuergebiet gemäß ihrem Kaffeeanteil mit der belastet.


Lesen Sie hierzu folgende Bücher


  • Snacks
    Werner Kräling | Jürgen Rieber

    Snacks

    Das Spektrum der Snacks ist riesig: Belegte Brötchen, Brote, Sandwiches, Bagels, Seelen, Waffeln, Muffins, Fladenbrote, gebackene Snacks, Panini, Pizza, Strudel, Zwiebelkuchen, Quiches, Flammkuchen und kleine Gerichte.

    mehr...

Weitere Artikel aus Fokus vom 16.08.2016:

 

Bisher keine Leser-Kommentare zum Artikel