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Filialist kehrt an früheren Standort zurück

Ein Blick ins Innere der neuen Filiale am Fasanenhof. (Quelle: Backmanufaktur Treiber)+
Ein Blick ins Innere der neuen Filiale am Fasanenhof. (Quelle: Backmanufaktur Treiber)

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Eröffnung

Es ist die 30. Filiale der Backmanufaktur Treiber und der neue Standort ist der alte. Die Kunden wollten es so.

Steinenbronn/Stuttgart (abz). „Das Sahnehäubchen auf der Treiber-Unternehmenstorte bilden die Bäckerei-Cafés“, so das Unternehmen mit Sitz in Steinenbronn. Sie sind von Seniorchef Wolfgang Treiber und seiner Frau Evelyn vor einigen Jahren eingeführt worden. Nun ist im ehemaligen Autohaus Brünsteiner in Stuttgart-Möhringen, direkt am Kreisverkehr im Industriegebiet am Fasanenhof ein weiteres hinzugekommen. Ge¬mütliche Sitzecken und natürliche Baumaterialien sollen für eine entspannte Café-Atmo¬sphäre und ein Einkaufserlebnis sorgen. Es gibt Kaffee- und Tee¬spezialitäten, Kuchen und Torten, Salate und Snacks. Angeboten werde zudem ein abwechslungsreicher Mittagstisch. Das neue Bäckerei-Café verfügt über 40 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich.

Bis 2013 war die Treiber bereits am Fasanenhof ansässig und weichte dann einem Backshop. Nach Schließung der erreichte das Unternehmen „eine wahre Flut an Briefen“ mit dem Wunsch, wieder zu kommen. „Nach einem Jahr Standortsuche sind wir wieder da“, sagt Katharina Fi¬scher, Urenkelin des Firmengründers. Sie kümmert sich um die ökonomische und ökologische Zukunft des Unternehmens, wie sie selbst sagt. Mittlerweile gibt es 30 Treiber-Filialen in Stuttgart, Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Sindelfingen und Waldenbuch. Dennoch sei die Backmanufaktur Treiber ein mit alter Tradition geblieben.

Firmenphilosophie

Emil Treiber eröffnete 1920 in Leinfel¬den-Echterdingen seine Bäckerei. „Beste Zutaten, leidenschaftliches Handwerk und ein hoher Qualitätsanspruch“ treibt die Unternehmerfamilie an. „Ich fühle mich der Backtradition der Familie Treiber ganz stark verpflichtet, so wie sie mir mein Vater vorlebt und der wiederum von seinem Vater das Handwerk erlernt und den Sinn für Qualität geerbt hat“, sagt Katharina Fischer. Die Backmanufaktur beschäftigt eigenen Angabe zufolge mehr als 500 Mitarbeiter. In der Backmanufaktur in Steinenbronn wurden die Öfen eigens auf die speziellen Anforderungen der Treiber Bäcker- und Kondi¬tormeister abgestimmt und eingebaut.

Von den ausgesuchten, wenn möglich regional bezogenen, Rohstoffen bis hin zum Wertstofftrennsystem bei der Abfallverwertung stehe der „grüne Aspekt“ bei der Produktion im Vordergrund. Nahezu das gesamte Mehl komme beispielsweise aus einer Mühle in Horb am Neckar, das Biolandgetreide von der Erzeugergemeinschaft Hohenlohe. Für die Würze sorgt natürliches Quellsalz aus der ältesten Saline Europas, das dort noch von Hand gewonnen wird. Und auch das verwendete Wasser ist ein ganz besonderer Rohstoff: Es wird mit ionisiertem Sauerstoff angereichert und über Mineralien wie Bergkristall und Rosenquarz geleitet, um einen noch natürlicheren sowie aromatische¬ren Geschmack zu erzielen. Aus dieser Philosophie heraus erklärt Katharina Fischer: „Schon aus Prinzip haben in unserer Backstube Fertigbackmischungen oder Geschmacksverstärker nichts zu suchen.“ Traditionelle Teigrezepturen mit langer Gehzeit und natürliche Frischhaltemittel wie Quark, Kartoffeln oder Hartweizengrieß sorgten dafür, dass die Brote auch am zweiten oder dritten Tag nach dem Einkauf noch saftig bleiben.


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