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FBK überzeugt

Margo (CSM Schweiz) präsentierte das Helvetia-Brot – ein 100prozentiges Roggenbrot mit luftiger Krume und knuspriger Kruste.+Weitere Fotos (5)
Margo (CSM Schweiz) präsentierte das Helvetia-Brot – ein 100prozentiges Roggenbrot mit luftiger Krume und knuspriger Kruste.

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220 Aussteller und über 28.000 Besucher / Beim Europacup der Bäckerjugend haben Franzosen die Nase vorn

Auf der FBK in Bern wurde nicht nur die ganze Produktpalette präsentiert, sondern auch ein attraktives Rahmenprogramm. 220 Aussteller und über 28.000 Besucher – die Macher der 30. Schweizer Fachmesse für Bäckerei-, Konditorei- und Confiseriebedarf (FBK) konnten nach fünf Messetagen eine durchaus positive Bilanz ziehen. Aber auch Aussteller und Besucher zeigten sich zufrieden: „Für uns ist es sehr gut gelaufen. Die Resonanz war deutlich größer als vor zwei Jahren“, so das Resümee von Markus Lötscher, Geschäftsführer des Bäcker-, Konditor- und Gastroservice Pistor, der Schweizer Genossenschaft für die Branche.

Suppen, Wraps, Snacks & Co.

Vor allem die Ideen rund um das gastronomische Geschäft sind gut angekommen. So präsentierte Pistor-Partner Haco ein sehr vielseitiges Suppenkonzept, für Bäckereien einfach zu handeln und mit deutlichem Umsatzpotenzial rund um das Außer-Haus-Geschäft. Eine weitere Anregung von Pistor bedient vor allem das To-go-Geschäft: Canarolles sind Wraps, hergestellt aus einer Toastbrotplatte und verschiedenen pikanten Füllungen. Platte mit Füllung bestreichen, einrollen, abschneiden und fertig ist der trendige Snack. Eine Idee, die beim Messepublikum gut ankam.

Auf großes Interesse stieß auch das vor den Augen der Messebesucher produzierte Snack-Sortiment von Wiesheu. Snackexperte Jürgen Rieber hatte alle Hände voll zu tun, die Nachfrage zu bedienen. „Wir waren mit der Resonanz sehr zufrieden“, betonte Rieber vor allem auch mit Blick auf die Ladenbacköfen, die Wiesheu am Stand des Schweizer Vertriebspartners Pistec auf der FBK vorstellte. Was zeigt, dass nicht nur Snacks & Co. oder die Patisserie Themen auf der Messe waren. Auch EDV und Backstubentechnik standen auf dem Programm. So freute sich Josef Gramespacher, Geschäftsführer des Branchen-Softwareanbieters Ulmer Kemo über „sehr gute Kontakte“.

Aber auch die Firma Kolb Kälte zum Beispiel war mit dem Auftritt auf der FBK in Bern sehr zufrieden. Pressesprecher Oskar Pöll: „Wir hatten sehr gute Kontakte und konnten gegenüber der letzten FBK vor zwei Jahren sogar noch zulegen.“ Derart positive Aussagen waren keine Einzelfälle. Wobei doch einige Aussteller beklagten, dass die Messe mit fünf Tagen etwas zu lange dauert.

Nicht nur das Komplettangebot der Aussteller, auch das Rahmenprogramm konnte sich sehen lassen. So stieß das zum ersten Mal angebotene FBK-Symposium „Bäcker-Arena“ auf großes Interesse. Namhafte Referenten informierten dabei über aktuelle Themen, das Lebensmittelhandwerk betreffend.

Europacup der Bäckerjugend

Einer der Höhepunkte der Fachmesse war der Internationale Berufswettbewerb der Bäckerjugend. Insgesamt 18 junge Leute aus 9 Nationen haben sich in einem spannenden Wettkampf gemessen. In fünf Stunden mussten Brote, Weizenkleingebäcke, Hefesüßteiggebäcke, Plunder, Torten und ein Schaustück zum Thema „Tierwelt“ hergestellt werden. Eine höchst anspruchsvolle Aufgabe. Am Ende hatten die Franzosen die Nase vorne. Sowohl in der Einzel-, als auch in der Teamwertung. Das deutsche Team erreichte Platz 4. Sandra Bies und Ronny Schneider, die Ersten der Deutschen Meisterschaft aus dem Jahr 2009, gingen zwar sehr engagiert und professionell ans Werk, hatten aber das Pech, dass vom Start weg nicht alles so klappte, wie gewollt. So war es sehr schwer, im perfekt vorbereiteten Teilnehmerfeld noch aufs Treppchen zu kommen (siehe auch Kurzinterview rechts).

Unterm Strich konnten aber alle Teilnehmer zufrieden sein, schließlich ist es nicht selbstverständlich, bei der Europameisterschaft der Bäckerjugend dabei zu sein. Es war ein großer Wettkampf mit guten Leistungen, waren sich die Organisatoren einig. „Mein Bäckerherz hat höher geschlagen, als ich Eure Arbeiten gesehen habe“, fasste Kaspar Sutter, Präsident des Schweizerischen Bäcker- und Konditormeisterverbands, seinen Eindrücke in Worte.

Rangliste: 1. Anthony Barrolon (Frankreich), 2. Dominic Grossenbacher (Schweiz), 3. Valentin Lecoeur (Frankreich).

Auf Platz 4 kamen die Teilnehmer und Teams aus Deutschland, Belgien, Dänemark, Finnland, Holland, Österreich, Schweden.

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