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Politiker genießen „Brot & Bier“

Dr. Hans-Georg Eils (Brauer), Volker Kauder (CDU), Dietmar Bartsch (Die Linke), Michael Wippler (Bäcker), Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) und Bäckermeister Holger Schüren (v.l.) auf dem parlamentarischen Abend. (Quelle: Foto: Lietzmann)+
Dr. Hans-Georg Eils (Brauer), Volker Kauder (CDU), Dietmar Bartsch (Die Linke), Michael Wippler (Bäcker), Cem Özdemir (Bündnis 90/Die Grünen) und Bäckermeister Holger Schüren (v.l.) auf dem parlamentarischen Abend. (Quelle: Foto: Lietzmann)

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Schöne Reden und kritische Worte beim gemeinsamen parlamentarischen Abend des Zentralverbands und des Brauer-Bunds.

(abz). In Berlin haben der des Deutschen Bäckerhandwerks (ZV) und der Deutsche Brauer-Bund (DBB) das erste Mal zu einem gemeinsamen Parlamentarischen Abend unter dem Motto „Brot & Bier“ eingeladen. Mit von der Partie: Einige namhafte , die die Gelegenheit nutzten, um das Hohelied der Handwerkskunst anzustimmen.

Bundesernährungsminister Schmidt sagte in seinem Grußwort, „Es ist unsere Aufgabe, die handwerkliche Braukunst und die handwerkliche Bäckerkunst auch in die nächsten 500 Jahre zu tragen.“ Unionsfraktionschef Volker Kauder und Grünen-Parteichef Cem Özdemir betonten die kulturelle Bedeutung und die handwerkliche Vielfalt: „Bier und Brot sind nicht nur Kulturgüter, sondern ein wunderschönes Stück Heimat in unserem Land“, sagte Kauder. Private Brauereien und Bäckereien „machen die Unverwechselbarkeit unserer Regionen aus“, so Özdemir. „Ich wünsche mir ein Land, in dem es auch künftig noch eine große Vielfalt von Brauereien und Bäckereien gibt, die qualitativ hochwertige Produkte herstellen, und ich wünsche mir auch, dass die Verbraucher das wertschätzen.“

Den schönen Reden der Politiker folgten kritische Worte des Bäckerhandwerks, mit Blick auf Themen, die die Branche belasten. In Einzelgesprächen kamen laut Zentralverband folgende Forderungen des Bäckerhandwerks zur Sprache: Keine staatliche Regulierung für Salz im Brot, keine Verschärfungen des „Registrierkassengesetzes“, Überarbeitung des „Gesetzes zur Neuregelung des Mutterschaftsrechts“.

Die chinesische Delegation mit Schulleiter Marian Kalliske, Geschäftsführer Johannes Kamm, ZV-Hauptgeschäftsführer Daniel Schneider (v.l.).
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