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Vereinfachte Abgabe von Lebensmitteln an Bedürftige

Düsseldorf (age). Die von den Überwachungsbehörden der Länder mit den Deutschen Tafeln, dem Hauptverband des Lebensmitteleinzelhandels (HDE) und dem Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (BLL) getroffene Vereinbarung zur vereinfachten Abgabe von Lebensmitteln an Bedürftige ist von der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn vergangene Woche begrüßt worden.

Die Vereinbarung sieht vor, dass die Spender keine schriftlichen Angaben mehr machen müssen. In Zukunft reicht es aus, wenn die Spendensammler ein speziell für die Abgabe von Lebensmitteln an gemeinnützige Organisationen entwickeltes Formular ausfüllen und unterschreiben.

Hintergrund ist, dass die EU-Basisverordnung zum Lebensmittelrecht alle Lebensmittelunternehmer seit diesem Jahr zur Einrichtung von Systemen verpflichtet, mit denen die Rückverfolgbarkeit ihrer Waren sichergestellt werden kann. Mit diesen Dokumentationsverfahren sollen beispielsweise Verunreinigungen mit Schadstoffen oder Keimen schneller eingegrenzt und so der Kreis der Betroffenen möglichst klein gehalten werden. Auch gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln sind Lebensmittelunternehmer im Sinne der Verordnung.

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