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Ernährungsindustrie wächst

Die Ernte wirkt sich auf die Rohstoffpreise aus. +
Die Ernte wirkt sich auf die Rohstoffpreise aus.

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Die Ernährungsindustrie steigert ihren Umsatz im Dezember um 3,9 Prozent auf 14,6 Mrd. Euro. Moderate Preissteigerungen tun den Produzenten gut.

Berlin (abz). Von den 14,6 Mrd. Euro Umsatz verdient die deutsche Ernährungsindustrie 4 Mrd. Euro im Ausland. Dank moderater Preiserhöhungen liegt das reale Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahresmonat bei 3,1 Prozent. Hingegen sind die Lebensmittelexporte im Vorjahresvergleich um 0,9 Prozent gesunken. Auch die Lebensmittelproduktion stagniert im Dezember 2013: Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex geht um 0,4 Prozent zurück.

Trotz des exportschwachen Dezembers hat sich so die positive Umsatzprognose für das Jahr 2013 für die Ernährungsindustrie erfüllt. Die Branche erwirtschaftet nach vorläufigen Ergebnissen einen Umsatz von 174,9 Mrd. Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 2,6 Prozent gegenüber 2012.

Die Lage an den Agrarrohstoffmärkten bleibt gespannt. Im Januar 2014 sinkt der sogenannte HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel um minus 17,4 Prozent. Ausschlaggebend dafür ist vor allem die Entwicklung der Ernteerträge. Ernte- und witterungsbedingte Angebotsveränderungen führen weiterhin in Teilbranchen zu schwer auszugleichenden Preisschwankungen. Steigende Produktionskosten drücken immer mehr auf die Erträge der Lebensmittelhersteller.

Ausblick

Die Unternehmen der Ernährungsindustrie blicken optimistisch auf ihre aktuelle und zukünftige Geschäftsentwicklung. Laut dem ifo-Geschäftsklimaindex Februar 2014 liegt das Geschäftsklima in der Branche auf dem höchsten Niveau der vergangenen sechs Monate. Auch die Erwartungen an den Lebensmittelexport und die Produktionsentwicklung haben sich deutlich verbessert.

Das gute Konsumklima und der sinkende Inflationsdruck stützen die Konjunktur im Inland maßgeblich und geben dem Lebensmittelumsatz positive Impulse. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten und Lebensmittelpreise bleiben im Januar 2014 gegenüber dem Vormonat nahezu konstant. Die Verbraucherpreisentwicklung bleibt moderat, spiegelt mittelfristig jedoch steigende Kosten in der Lebensmitteproduktion wider.

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