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Ernährungsindustrie legt beim Umsatz zu

Dass Betriebe mehr Umsatz machen, geht nicht allein auf eine Erhöhung der Verkaufspreisen zurück.  (Quelle: Henrik Gerold Vogel/Pixelio.de)+
Dass Betriebe mehr Umsatz machen, geht nicht allein auf eine Erhöhung der Verkaufspreisen zurück. (Quelle: Henrik Gerold Vogel/Pixelio.de)

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Konjunktur

Die Zahlen sind positiv. Doch die Unternehmen der Branche drücken Sorgen. Die Stimmung ist jedoch ausgewogen.

Berlin (abz). Die steigert im Februar ihren im Vorjahresvergleich um 2,4 Prozent auf 13,4 Mrd. Euro. Aufgrund nur leicht erhöhter Verkaufspreise wird ein reales Umsatzplus von 1,7 Prozent erreicht, so die (BVE). Mit Lebensmittelexporten setzen die Hersteller, wie bereits im Vorjahr, 4,1 Mrd. Euro um. Auch das solide Inlandsgeschäft trägt zum Wachstum bei.

An den Agrarrohstoffmärkten herrscht der zufolge weiter Anspannung. Der Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel sei im März um plus 5,9 Prozent gestiegen im Vergleich zum Vormonat. Das Preisniveau bleibe hoch. Ernte- und witterungsbedingte Angebotsveränderungen führen in Teilbranchen zu schwer auszugleichenden Preisschwankungen.

Geschäftsklima

Die Stimmung bei den Unternehmen der Ernährungsindustrie ist laut ifo-Geschäftsklimaindex April ausgewogen. Trotz verbesserter Geschäftslage zeigen sich die Erwartungen der Branche aber wieder zurückhaltender. Steigende Produktionskosten drücken immer weiter auf die Erträge der Lebensmittelhersteller, so die BVE. Am deutschen Lebensmittelmarkt erhalten die Unternehmen positive Impulse durch ein stabiles Konsumklima, eine gute Beschäftigungslage, die hohe Kauflaune und die schwache Inflation. Die allgemeinen Lebenshaltungskosten steigen im März gegenüber dem Vormonat nur um 0,3 Prozent; die Lebensmittelpreise sinken um minus 0,4 Prozent. Im Vorjahresvergleich steigen die Verbraucherpreise insgesamt um 1 Prozent, die Preise für Lebensmittel um 2 Prozent.


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