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Branche legt satt zu

Positive Kauflaune und höhere Preise haben in der Ernährungsindustrie zu mehr Umsätzen geführt. (Quelle: Fotolia)+
Positive Kauflaune und höhere Preise haben in der Ernährungsindustrie zu mehr Umsätzen geführt. (Quelle: Fotolia)

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Ernährungsindustrie

Die Kunden greifen für Lebensmittel tiefer in die Tasche - und sorgen für ein gutes Umsatzplus.

Berlin (abz). Die hat ihren in den ersten sechs Monaten 2017, im Vergleich zum Vorjahr, um 5,7 Prozent auf 87,2 Milliarden Euro erhöht. Das Umsatzwachstum sei größtenteils preisbedingt, da die Verkaufspreise im Inland um 3,9 Prozent und um Ausland um 4,6 Prozent zulegt hätten, wie die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) schreibt. Somit steige die Absatzmenge im ersten Halbjahr 2017 um 1,7 Prozent an.

Die positive Kauflaune am deutschen biete zwar Wertschöpfungschancen, jedoch liege die Kerneinnahmen der Ernährungsindustrie im . Im ersten Halbjahr 2017 konnte die im Ausland um 5,8 Prozent wachsen und in Folge dessen, sei die Lebensmittelausfuhren auf 28,7 Milliarden Euro gestiegen. In den EU-Märkten und auch außerhalb des Binnenmarktes wüchsen die Umsätze im Exportgeschäft mit 5,4 bzw. 7,6 Prozent. Zwischen Januar und Juni hätte die Exportquote im Durchschnitt bei 33 Prozent gelegen.

Weiterhin herrsche Druck auf der Kostenseite, da sich die Agrarrohstoffpreisentwicklung weiterhin veränderlich je nach Angebotslage gestalte. Zum Vorjahr beruhigten sich die Agrarrohstoffpreise während des ersten Halbjahres leicht. Der HWWI-Rohstoffpreisindex für Nahrungs- und Genussmittel fiel um 0,8 Prozent, das Preisniveau bleibe aber nach wie vor hoch.


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