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Ernährungsführerschein für Grundschüler


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Das jetzt genehmigte Projekt ist Teil des „Nationalen Aktionsplans Ernährung“

Berlin (age). Für die Durchführung des Ernährungsführerscheins des Informationsdienstes Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft (aid) in dritten Grundschulklassen ab dem Schuljahr 2007/2008 durch Landfrauen liegt jetzt der Zuwendungsbescheid des Bundeslandwirtschaftsministeriums vor. Das teilte die Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv), Erika Lenz, in Berlin mit.

Sie wies darauf hin, dass das Projekt Teil des „Nationalen Aktionsplans Ernährung“ werden solle. Der Ernährungsführerschein solle motivieren und Interesse wecken, damit Jungen und Mädchen sich frühzeitig für eine gesunde und bewusste Ernährung interessierten. Leider werde das Grundwissen über den Umgang mit Lebensmitteln und die Zubereitung von Mahlzeiten immer seltener vom Elternhaus, erklärte Frau Lenz.

Der aid habe dazu ein didaktisches Konzept entwickelt, das zurzeit am Ernährungszentrum in Ludwigsburg erprobt werde. Das Konzept sei denkbar einfach und umfasse fünf Doppelstunden. Zum Abschluss werde als praktische Prüfung von den Schülern ein kleines Buffet zubereitet. Als Nachweis ihrer Kompetenz erhielten die Schüler dann ein Führerscheindokument mit Passfoto und Schulstempel.

Wer den aid-Ernährungsführerschein gemacht habe, wisse um die Qualität der Lebensmittel und auch richtiges Essverhalten werde erlernt, erläuterte die dlv-Präsidentin.

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