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Transfette vermeiden

Siedegebäcke wie Quarkbällchen können transfettsäurearm gebacken und genossen werden. (Quelle: Archiv)+
Siedegebäcke wie Quarkbällchen können transfettsäurearm gebacken und genossen werden. (Quelle: Archiv)

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Ein neuer Leitfaden empfiehlt Bäckereien die Umstellung auf Fette zur Reduzierung von Transfetten in Siedegebäck.

Berlin (abz). Siedegebäcke werden in Bäckereien teilweise noch mit Fetten mit hohem Transfettsäurengehalt hergestellt. , auch trans-Fettsäuren (TFA) genannt, gehören zu den unerwünschten Bestandteilen der Nahrung. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) steige bei hoher TFA-Aufnahme das für Herz- und Kreislauferkrankungen. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weniger als ein Prozent der Nahrungsenergie in Form von TFA aufzunehmen.

Laut einer Pressemitteilung des Zentralverbands mit dem Backzutatenverband und anderen Mitgliedern der Organisation hat eine Allianz aus Wirtschaft und Wissenschaft einen Leitfaden herausgegeben, der den backenden Betrieben eine Auswahl von transfettsäurearmen Ölen und Fetten zur Herstellung von , und Co. empfiehlt. Der Leitfaden kann unter folgendem Link heruntergeladen werden.

Bäckereien könnten bei der auf TFA-freie oder –reduzierte Siedefette unterstützt werden, so Professor Jan Fritsche, Leiter des Forschungsprojektes der Hochschule für Angewandte Wissenschaft in Hamburg und Max Rubner-Institut Kiel. Verbraucher hätten bei mit den Austauschfetten hergestellten Backwaren keine signifikanten Unterschiede bei Geruch und Geschmack festgestellt.

Siedegebäcke wie Quarkbällchen können transfettsäurearm gebacken und genossen werden.
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