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Glutenfrei kann auch schaden

Weizen kann für Menschen mit Zöliakie unverträglich sein – für die meisten jedoch nicht. (Quelle: pixabay.com/ suraj)+
Weizen kann für Menschen mit Zöliakie unverträglich sein – für die meisten jedoch nicht. (Quelle: pixabay.com/ suraj)

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Ernährung

Eine Verbraucherinitiative informiert über Allergien und Unverträglichkeiten – und ab wann der Verzicht ungesund sein kann.

Berlin (abz). Der Umsatz mit glutenfreien Lebensmitteln steigt seit Jahren. Bei Menschen mit einer krankhaften Glutenunverträglichkeit, auch Zöliakie genannt, ist der Verzicht auf sinnvoll. Sie müssen lebenslang essen und auf Getreidesorten wie , Gerste oder Roggen verzichten. Ohne eine diagnostizierte Unverträglichkeit ist der Verzicht auf Gluten jedoch unnötig. Teilweise kann der Verzicht sogar zu einer unzureichenden Versorgung mit wichtigen Nährstoffen führen, wie es auf eco-world heißt.

Der Trend, bei wiederkehrenden Magen-Darm-Beschwerden glutenhaltige Produkte auf Verdacht wegzulassen und glutenfreie Lebensmittel zu kaufen, greife um sich. Verbraucher sollten bei Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen stets die genaue Ursache von einem Arzt abklären lassen. Wenn keine Zöliakie festgestellt werden konnte, so gehe der Konsum glutenfreier Produkte unnötig zulasten des eigenen Haushaltsbudgets.


Lesen Sie hierzu folgende Bücher


  • Brot
    Werner Kräling | Meinolf Kräling

    Brot

    Ein mediterranes Weizenbrot mit Rucola und Feta gebacken, das softe Dinkel-Hafer-Quark-Brot, ein Vollkornschrotbrot mit Cranberries und das super saftige Roggenmischbrot - es gibt sie: ausgewählte bekannte und neue Brotsorten, die den Käuferwünschen unserer modernen Gesellschaft entsprechen.

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Verstehen sich (von links): Maximilian Tauer, Bäckermeister Guido Tauer, Freda und Friedrich von Gilsa.
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