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Schäfer's schwemmt den Brötchenmarkt

Großflächige Plakatwerbung für die Brötchen von Schäfer's - gesehen in der Kreisstadt Luckenwalde in Brandenburg. (Quelle: Kauffmann)+
Großflächige Plakatwerbung für die Brötchen von Schäfer's - gesehen in der Kreisstadt Luckenwalde in Brandenburg. (Quelle: Kauffmann)

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Die Backwarentochter von Edeka Minden-Hannover will Frischebäcker Nr.1 in ihrem Absatzgebiet werden. Billige Brötchen sind Mittel zum Zweck.

Stuttgart (dk). Eine 5er-Tüte mit frischen für 1 Euro - bei "Nichtgefallen" Geld zurück. So wirbt Schäfer's, die Backwarentochter von , derzeit auf großflächigen Plakatwänden in Brandenburg. Ist diese Aktion Teil des angekündigten Ziels, in ihrem Absatzgebiet Frischebäcker Nr. 1 zu werden (ABZ vom 26.5.18)?

Diese Aussage ist nicht nur eine Kampfansage an alle handwerklichen Bäcker in den Regionen Bremen, Niedersachsen, Ostwestfalen-Lippe, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin - sie setzt letztlich alle handwerklich arbeitenden Bäcker unter Druck: Ist Schäfer's erfolgreich, dann steht die Großbäckerei als Synomym für Frische.

Ein wichtiger Baustein dieser Strategie ist das neue Teiglingswerk in Osterweddingen (Sachsen-Anhalt). Dort werden alle Brötchen vorgegart und tiefgekühlt produziert, damit sie an den jeweiligen Standorten nur noch gebacken werden müssen. In den Märkten erhielten "die Kunden dann ausschließlich frisch gebackene Brötchen mit einem deutlich verbesserten Geschmacks- und Frischeerlebnis", formuliert es Edeka im Geschäftsbericht.


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    Werner Kräling | Jürgen Rieber

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Leser-Kommentare zum Artikel (1)

  • Mike Rudloff, Am großen Bruch 07.08.2018 um 16:35

    Betreff: schäfer Brötchenschwemme Wann hört dieses Mafiose Geschäft endlich auf Wo sind die Innungsverantwortlichen die sonst so kluge kalkulationen abdrucken es ist doch ein Hohn gegenüber des ehrlich arbeitenden Bäckermeisters, Osterweddigen ist Hochburg der sachsenanhaltinischen Förderpolitik Harry , freiberger , Edeka ein Schelm der böses denkt , ich rate der Redaktion da mal genauer hinzuschauen , denn Sonntagsbrötcen laufen nicht über Schäferbänder ....