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Sanierung kommt in Gang

Das Hauptgeschäft von Dunkin' Donuts ist die Veredelung von Donuts. (Quelle: Unternehmen)+
Das Hauptgeschäft von Dunkin' Donuts ist die Veredelung von Donuts. (Quelle: Unternehmen)

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Dunkin' Donuts

Nach der Insolvenz von zwei Franchiseunternehmen werden die meisten Filialen wie bisher fortgeführt.

Berlin/Mühlheim a.d.Ruhr (abz). Nachdem im August zwei deutsche Franchiseunternehmen der US-Kette Dunkin' Donuts angemeldet haben, hat das Amtsgericht Charlottenburg jetzt die Insolvenzeröffnung über die Vermögenswerte der S&C International Deutschland GmbH und der Will Coffee GmbH beschlossen.

Wie die Kanzlei White & Case schreibt, betreiben die beiden Unternehmen als Franchisenehmer der Systemgastronomie-Kette Dunkin‘ Donuts noch insgesamt 26 von ehemals 32 Filialen in Berlin und Leipzig sowie in Nordrhein-Westfalen. Der Geschäftsbetrieb werde auch nach Eröffnung der Insolvenzverfahren in vollem Umfang fortgesetzt, um die guten Sanierungsaussichten zu erhalten.

Unter Berücksichtigung aller Sanierungsoptionen und als Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit der US-amerikanischen Franchisegeberin komme weiterhin der Verkauf an einen Investor oder auch ein Insolvenzplan in Betracht.

Begründet wurden die finanziellen Probleme im August mit der Einführung des Mindestlohns sowie mit rückläufigen Umsätzen an Bahnhöfen. Infolge des zunehmenden Fernbusverkehrs habe sich dort die Laufkundschaft spürbar verringert. Darüber hinaus hätten sich einige zuletzt eröffnete Standorte nach kurzer Zeit als unrentabel erwiesen. Insgesamt gebe es in Deutschland sieben Franchise-Nehmer der Marke Dunkin‘ Donuts.

Wie es aussieht, wird es auch in Zukunft Backwaren von Erntebrot zu kaufen geben - allerdings in weniger Filialen.
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