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Dinkel I: Der Wunsch nach Ursprünglichem

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Das Deutsche Brotinstitut wählte aus 3200 Brotspezialitäten das Dinkel-Vollkornbrot zum Brot des Jahres 2018

Berlin (abz). Anlässlich des internationalen Welttages des Brotes (16. Oktober) hat das Deutsche Brotinstitut das Dinkel-Vollkornbrot zum Brot des Jahres 2018 ernannt.

Die Wahl fiel auf das Dinkel-Vollkornbrot, weil dieses seinen Siegeszug vom ursprünglichen Dinkel-Anbaugebiet auf der schwäbischen Alb in viele Bäckereien bundesweit angetreten habe und dabei einen hohen Genusswert mit ernährungsphysiologischen Vorzügen verbindet.

verfüge als Getreideart über eine rund 8000 Jahre alte Tradition. Hildegard von Bingen hat im Mittelalter Dinkel als „das beste Getreidekorn“ empfohlen und ihm vielfältige positive Wirkungen zugeschrieben.

Nach einem Rückgang des Anbaus im 20. Jahrhundert erlebte Dinkel eine Renaissance, nicht zuletzt aufgrund der Sehnsucht der Menschen nach Ursprünglichem. „Dinkel-Vollkornbrot ist in der Herstellung höchst anspruchsvoll“, sagt Michael Wippler, Präsident des Zentralverbands des Deutschen Bäckerhandwerks. „Der Dinkel stellt sowohl den Landwirt, den Müller als auch den Bäcker vor Herausforderungen, die nur mit guter fachlicher Kompetenz zu bewältigen sind.“

Für das Deutsche Brotinstitut rage das Dinkel-Vollkornbrot aus den rund 3200 deutschen Brotspezialitäten heraus, da es Tradition mit Moderne sowie Genusswert mit gesunder Ernährung verbindet.

Dinkel könnte aufgrund geringerer Erträge und höherer Exporte zum teuren Rohstoff werden.
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